Alle Artikel der Kategorie: grundlagen

16. Januar 2017


Was ist ein Derivat und wie funktioniert es?

Googlen wir mal "Derivat". Was finden wir? Das hier:

"Ein derivatives Finanzinstrument oder kurz Derivat (lateinisch derivare "ableiten") ist ein gegenseitiger Vertrag, der seinen wirtschaftlichen Wert vom beizulegenden Zeitwert einer marktbezogenen Referenzgröße ableitet. Die Referenzgröße wird als Basiswert (Underlying) bezeichnet.
Wikipedia

Alles klar oder eher "hä"?
Was liefert die Exegese dieses Textes?

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14. Dezember 2016


Leserfrage: Nibelungentreue? Auch wenn der Fonds nicht performt?

So, jetzt nachdem das mit diesem Buch endlich durch ist, meldet sich der Finanzwesir zurück. Zum Aufwärmen mit einem bunten Strauß klassischer Anlegerfragen.

Lassen wir Leser M. zu Wort kommen

Ich bin jetzt 24 und habe mittlerweile seit über einem Jahr einen ETF-Sparplan auf den MSCI-Welt.
Seit ebenfalls etwas über einem Jahr bespare ich auch den DWS Top Dividende. Meine Bank hatte es mir empfohlen und ich hatte mich von der Dividende locken lassen; der Fond gilt ja als dividendestark.
Mittlerweile habe ich mich aber gegen den aktiven Fond entschieden, weil die laufenden Kosten eben doch meine Rendite auffressen. Problem: Der Kurs steht im Minus im Vergleich zu meinem Einstiegszeitpunkt. Und zwar um knapp 10 € pro Anteil.

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03. November 2016


Zinsjäger: Mit Autopilot ins Unglück

Die Zinspiloten haben mir diese Pressemeldung zugeschickt:

"In den vergangenen 13 Monaten haben unsere Kunden mehr als 1 Milliarde Euro in Tages- und Festgeld über Zinspilot investiert. Weltweit hat es kein anderes Fintech-Unternehmen aus dem Geldanlagebereich in derart kurzer Zeit geschafft, diese magische Marke zu erreichen. Zinspilot verhilft seinen aktuell rund 35.000 Kunden zu deutlich höheren Zinserträgen auf ihre Tages- und Festgeldeinlagen. So profitieren Sparer bei Zinspilot im laufenden Jahr bisher von einem durchschnittlichen Tagesgeldzinssatz von 1,26 Prozent. Das entspricht einem deutlichen Plus von exakt 100 Basispunkten gegenüber dem Marktdurchschnitt in Deutschland, der aktuell lediglich bei 0,26 Prozent liegt."

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26. September 2016


Leserfrage: Wie sieht das Endspiel aus?

Aus der Mail-Konversation mit Leser C.

Noch eine Frage: Wenn ich heute 40 bin, und in 25-30 Jahre mein Depot einkassieren will, wie mache das am besten? Mir fehlt komplett die "Endgame"-Strategie. Auf Blogs wie Ihrem hört man wenig davon. Vielleicht können Sie einen Artikel dazu schreiben - ich kenne viele die hier auch unsicher sind und deshalb gar kein Depot eröffnen.

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06. September 2016


Wenn Finanzvertriebler zu Hyänen werden

Leser M. fragt

Ich habe zwei Nichten, denen ich zum 18. Geburtstag etwas Geld schenken möchte. Mein Finanzberater hat mir jetzt empfohlen, das Geld in die fondsgebundene Rentenversicherung von der Helvetia (Model CleVesto Favorites G in der Variante Mainlane) zu investieren. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2068, ist aber jederzeit kündbar. Dieses Angebot klingt eigentlich ganz gut.
Meine Nichten sind fünf Jahre alt, die Laufzeit würde also 13 Jahre betragen.
In den letzten Jahren habe ich bereits 1.000 € auf einem Sparbuch angespart. Ich möchte die 1.000 € in den von meinem Berater empfohlenen Fonds einzahlen und dann monatlich zusätzlich 30 € sparen.
13 Jahre entsprechen 156 Monaten. Diese teilen sich ‒ rein rechnerisch ‒ wie folgt auf

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01. August 2016


Leserfrage: ETF-Sparplan mit 50 oder 200 Euro starten?

Leser S. fragt

Ich fange nächsten Monat selbst mit einem Sparplan von ETFs an. Über die Comdirct und dem MSCI-World-ETF von Comstage.
Der Kurs liegt gerade bei 42 Euro und ich spare erst einmal 50 Euro. Ist das überhaupt sinnvoll oder sollte ich lieber gleich mit 100 bis 200 Euro durchstarten? Oder macht in diesem Sinne Kleinvieh auch Mist?
Ich bin extrem neu in der Materie und daher weiß ich auch gar nicht, wie flexibel dieser Sparplan umzustellen ist.

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18. Juli 2016


Leserfrage: Vertrauen wir zu viel?

Leser H. schreibt

Ich kümmere mich schon seit 20 Jahren um meine Finanzen und habe es jetzt, mit knapp 40 Jahren alles andere als bereut.
Eine Sache fehlt mir allerdings noch für die endgültige Tiefenentspannung bei der Geldanlage: Das volle Vertrauen in die Beständigkeit des Systems. Entweder dass die Politik einzelner Länder umschlägt und es zu Enteignung oder zu Defakto-Enteignung durch Inflation und extreme Besteuerung kommt, oder aber dass es zu Unregelmäßigkeiten beim Broker oder Fondsgesellschaften kommt.
Vertrauen wir zu viel?
Sind wir naiv, weil wir über Jahrzehnte Geld einzahlen und als einzige Garantie dafür digitale Zahlen auf dem Bildschirm sehen?
Nicht einmal wie früher Aktienurkunden in den Händen halten?
Was wäre, wenn nach einem groß angelegten Cyberangriff der Depotstand auf Null stünde? Wie würde ich beweisen können wie hoch der Stand sein müsste?
Was ist wenn Chinas/Russlands/Indiens… Regierung ausländische Anleger enteignet?
Ich habe deswegen keine schlaflosen Nächte. Aber wenn ich gefragt werde, auch keine Antwort hierauf.
Außerdem würde ein diesbezüglich hohes Risiko – entgegengesetzt zu Kommer – eine Höhergewichtung von Gold, inländischen Immobilen und einen Homebias bei deutschen Aktien rechtfertigen.
Was ist Ihre Meinung hierzu? Wie hoch schätzen Sie Risiko und Schadenshöhe ein?

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12. Juli 2016


Geburt und Tod eines ETF

Leser M. hat einen ETF-Sparplan und schreibt mir empört:

"Heißt das jetzt, dass mein Broker meine Order am Sekundärmarkt ausführt und nicht über die KAG abwickelt, wie suggeriert wird?"

  • Werden hier wieder die Privatanleger ausgebootet?
  • Was ist dieser Sekundärmarkt? Eine Art Rudis Resterampe für leicht angegammelte ETFs?
  • Wenn es einen Sekundärmarkt gibt, muss es doch auch einen Primärmarkt geben. Wer handelt dort?

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24. Juni 2016


Leserfrage: Wenn Häuslebauer auf Kredit spekulieren

Leser T. fragt

Meine Frau und ich überlegen uns ein Haus zu kaufen. Unabhängig von dem viel diskutierten Für und Wider dieser Aktion interessiert mich das Thema der Sondertilgung während der Kreditphase.
Wir würden den Kredit natürlich so planen, dass er nicht unsere gesamten finanziellen Ressourcen in Anspruch nimmt, so dass wir voraussichtlich übers Jahr noch etwas Geld übrig hätten.

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14. Juni 2016


Für eine Überrendite im Leben

Letzthin waren wir Segeln auf der Ostsee. Wenn die Segel gesetzt sind, übernimmt der Wind die Arbeit und man kann versonnen bis nachdenklich den Lauf der Wellen betrachten.
Am Montag haben wir unseren Podcast zum Thema "Humankapital ‒ Die eigene Arbeitskraft" herausgebracht und im Bekanntenkreis sind einige Dinge passiert, die das Vorstellungsvermögen eines Menschen unter 40 Jahren doch arg strapazieren.
Also liebe Leser, höret die Moritat eines alten Mannes.

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