27. April 2015


Leserfrage: Wie sicher ist mein Geld bei Moneyou von ABN Amro?

Leser C. fragt

Ich habe bei Moneyou ein Festgeld-Konto und leider große Bedenken wegen der Sicherheit.
In den Kontoeinstellungen lassen sich sowohl das Referenzkonto als auch die Telefonnummer zwecks mTAN online abändern.
Sollte also jemand an die Kontodaten (Zugang + Passwort) gelangen, kann er mit wenigen Klicks zunächst das Telefon und anschließend das Konto ändern und sich das Geld überweisen. Ein zugegeben unwahrscheinliches, aber dennoch denkbares Szenario, denkt man allein an das letzte Jahr, in dem beispielsweise Millionen eBay-Accounts abgegriffen wurden. Wie stehen Sie dazu?

Der Finanzwesir antwortet

11:22 Uhr

Warum spekulieren? Ich habe an kundenservice@moneyou.de geschrieben. Die sollten doch Auskunft geben können.

11:23 Uhr

Der Auto-Mailer antwortet

Vielen Dank für Ihre Nachricht an kundenservice@moneyou.de.
Ihre Nachricht haben wir unter folgender Referenz gespeichert: 8188293.
Innerhalb von zwei Werktagen erhalten Sie unsere Antwort.

11:54 Uhr

Bei Moneyou vergeht die Zeit schnell. Die zwei Werktage sind abgelaufen und die Antwort ist da.

Die Original-Mail von Moneyou

Sehr geehrter Herr Warnecke,
vielen Dank für Ihre Nachricht.

Das Online-Banking ist bei MoneYou selbstverständlich sicher. MoneYou legt großen Wert auf Sicherheit.

Bei der Kontoeröffnung geben Sie ein Referenzkonto bei einer deutschen Bank an, das auf Ihren Namen lautet. Als Sicherheitsmaßnahme können Sie von Ihrem MoneYou Tagesgeldkonto aus nur Überweisungen auf Ihr Referenzkonto und andere MoneYou Tagesgeldkonten durchführen. Außerdem ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, jemandem eine Vollmacht über Ihr Tagesgeldkonto zu erteilen.

MoneYou ist gesetzlich verpflichtet, die Identität der Kunden zu überprüfen. Bei der Kontoeröffnung muss deshalb das PostIdent-Verfahren durchgeführt werden.
Hierbei werden Sie von einem Post-Mitarbeiter identifiziert. So sind Sie und wir gleichermaßen abgesichert.

Zu Ihrer Sicherheit haben Sie ausschließlich mittels Nutzer-ID und Kennwort Zugang zu Ihrem Konto. Transaktionen bestätigen Sie durch eine mobile Transaktionsnummer (mTAN), welche Sie speziell für eine Transaktion auf Ihr Mobiltelefon erhalten. Die Änderung der Mobiltelefonnummer wird, wie von Ihnen geschildert, mit dem Kennwort bestätigt. Bei Änderung der E-Mail-Adresse wird eine Bestätigungsnachricht über den Vorgang an die neue und alte E-Mail-Adresse versendet. Somit kann dies nicht ohne Ihr Wissen geschehen.

Die Referenzkontoänderung besteht aus zwei Schritten:

  1. MoneYou versendet eine Testzahlung von EUR 0,01 an Ihr altes Referenzkonto. In dieser Zahlung wird ein Aktivierungscode angeführt, den Sie auf Ihrer persönlichen Seite eingeben.
  2. Sie nehmen eine Testzahlung von EUR 0,01 von Ihrem neuen Referenzkonto vor. Dadurch überprüft MoneYou den Namen des Kontoinhabers und gleicht diesen mit den bei uns hinterlegten Kundendaten ab.

Das sagt der Finanzwesir dazu

Wenn ein Angreifer das Passwort hat, dann kann er wie folgt vorgehen:

  1. Die Mobilfunknummer ändern, denn die muss man mit dem Passwort bestätigen und das hat er ja.
  2. Dann die E-Mail-Adresse ändern, denn die wird mit einer mTAN bestätigt, die auf die neue Mobilnummer geht. Das bekommen Sie aber mit, denn Moneyou informiert auch die alte E-Mail-Adresse darüber, dass Mails ab sofort an eine neue E-Mail gehen. Ab jetzt können Sie eingreifen und den Angreifer stoppen.
  3. Spätestens bei der Änderung des Referenzkontos ist Schluss.

Egal ob offline oder online: Sie müssen Ihre Sorgfaltspflichten erfüllen. Es ist Ihr Job, Passwörter sicher zu verstauen und Mails von Ihrer Bank ernst zu nehmen. Ihren Schlüsselbund lassen Sie ja auch nicht offen herumliegen.

Ich persönlich halte die Sicherheitsmaßnahmen für ausreichend und werde mein Konto bei Moneyou behalten.

Fazit für alle Leser mit einem Online-Konto

Hören Sie nicht auf das, was man im Internet so munkelt, sondern wenden Sie sich direkt an die Quelle.
Fragen Sie Ihre Bank.
Ich habe ‒ nicht nur bei der ABN Amro, sondern auch bei anderen Banken ‒ die Erfahrung gemacht: Eine höfliche Mail mit konkreten Fragen wird meist auch konkret beantwortet.
Sollte eine Antwort nur aus PR-Blabla bestehen, wird es Zeit den Anbieter zu wechseln.
Aber die meisten Banken und Fondsanbieter haben dazu gelernt. Sie wissen, dass sie mit Wischi-Waschi-Antworten nicht mehr punkten können. Wichtig ist nur: Sie müssen konkrete Fragen stellen.

Wenn Sie einen ETF-Anbieter fragen:
"Beabsichtigen Sie irgendwann von swappend auf replizierend umzustellen?", dann bekommen Sie nur wolkiges Gerede. Woher soll der Support auch wissen, was das Management plant.
Fragen Sie lieber: "Wie sah die Kostenquote im letzten Jahr aus? Die habe ich auf Ihrer Website nicht gefunden." Dann können Sie ziemlich sicher sein, das Gewünschte zu erhalten.

Zum Weiterlesen

Praxistipp: Jemanden fragen, der sich auskennt

(awa)

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Kommentare

Claudius sagt am 27. April 2015

Ich habe mittlerweile auch 1 Online Banking Konto, 2 Depots und ein Auxmoney Konto. Ich hatte nie Probleme mit einem der Konten. Wenn Ich mal eine Frage hatte, dann wurde mir (nach einigem nachhaken) auch immer geholfen. Wie schon gesagt - man muss einfach eine kurze Mail schreiben oder sich die betreffenden Bedingungen durchlesen. Also aus meiner Erfahrung sind die Bedenken bei Online Konten unberechtigt. Im Zweifel kann man falsche Abbuchungen ja relativ simpel nachweisen.


Leser C. sagt am 27. April 2015

Vielen Dank für die schnelle Beantwortung der Frage :-)
Natürlich habe ich daran gedacht, mich direkt an MoneYou zu wenden, habe dann aber erst beim "Anbieter des Vertrauens" nachgefragt, da ich um den Umstand wusste, dass Sie dort selbst Kunde sind und evtl. persönliche Erfahrungen haben.

Ich bin positiv überrascht über die wirklich sehr ausführliche und gut formulierte Antwort der Bank. - Ich werde mir deshalb ihren am Ende des Artikels formulierten Rat zu Herzen nehmen.


Jens sagt am 27. April 2015

Hallo Finanzwesir,

vielen Dank für die Anfrage beim Support. Ich werde mein Konto bei Money You mit gutem gewissen behalten.

Gruß Jens


René sagt am 28. April 2015

Wobei gerade in Sicherheitsfragen Banken mit mangelndem Sachverstand auffallen. Ein Beispiel, über das ich erst kürzlich gestolpert bin: Die OnVista-Bank beantwortet auf ihrer Seite, warum man zum Traden keine TANs braucht:

  • Werden PINs und TANs benötigt?
  • Nein, die Sicherheit ist durch eine 128-Bit-Verschlüsselung gegeben.

Also analog zu "Ist die Tür mit einem Schloss gesichert? Nein, die Fenster sind von außen nicht öffenbar."

Da kann, mangels Fachverständnis, auch selten der Kundendienst was ausrichten. Ich hatte auch schon mal einen längeren Austausch mit einer Bank (kann mich gerade nicht erinnern, welcher), um in Erfahrung zu bringen, warum Passwörter nicht länger sein dürfen als X und nur aus Zahlen bestehen müssen. Der Kundendienst beharrte darauf, dass das ok ist, weil SSL! Ich gab irgendwann entnervt auf.

Also, um den Bogen zum Beitrag zu bekommen, in Prozessfragen kann ein Kundendienst sicherlich häufig helfen. Bei Technik- und Sicherheitsfragen sind die Damen und Herren aber eigentlich immer überfordert, wollen sich das aber nicht eingestehen und schreiben dem Kunden hanebüchenen Unsinn.


Chris sagt am 28. April 2015

Im Endeffekt hängt es an 3 Punkten: Konto-Sicherheit, Email-Sicherheit und Handy-Sicherheit. Und da muss man vor allem auf sich selbst aufpassen, anstatt "nur" zu vertrauen dass die Firmen schon alles richtig machen (ich hoffe ja, das sie's tun, aber wissen wir's ? Solange nichts passiert, merken wir ja nichts, und wenn was passiert (wie bei den aktuellen Sony- und Ebay-Hacks, etc) kommt raus dass da auch oft viel Stümperei dabei ist).

Die größte Fehlerquelle ist immer noch der Benutzer vorm Bildschirm selbst, aber mit ein paar einfachen, grundlegenden Verhaltensvorkehrungen (Virenschutz, Firewall, Spam-Filter, Handysperre, etc.) wird man von den meisten Online-Gaunereien weitgehend verschont bleiben. Diese Leute investieren ja auch nicht ihre Energie um irgendwelche speziellen Privatleute einzeln zu hacken, sondern werfen ein möglichst großes Netz aus um zu schauen wie viele Idioten generell drauf reinfallen. Das geht schon da los dass man eben nicht jede dubiose Seite und Mail aufmacht! Mein Gott, wie oft musste ich den verseuchten PC von meinen Eltern reparieren wegen solchem Zeugs ? Und, der Hammer, in der Firma gabs mal Riesenärger, weil eine der Büronulpen doch tatsächlich auf diese "Hallo, wir sind Ihre Bank XY und bräuchten mal eben Ihre Zugangsdaten..." Mails reagiert hat...


investor sagt am 28. April 2015

Hallo Finanzwesir,

wieder einmal vielen Dank für sehr schönen Beitrag! Ich habe nämlich auch dort ein Konto und habe bis dato nur gute Erfahrungen mit denen gemacht.

Eine Frage beschäftigt mich dennoch: Finanzwesir und ein Tages- Festgeldkonto? Wie passt das denn zusammen? Aber bestimmt handelt sich dabei um ein Reservenkonto.


Finanzwesir sagt am 28. April 2015

@Leser C. : Danke für den "Anbieter des Vertrauens", aber bei solchen Fragen sind die jeweiligen Anbieter wirklich kompetenter, als ich es je sein kann.

@René: Das stimmt. Ich bezog mich aber ausdrücklich auf Produktfragen. Technik- oder Sicherheitsfragen würde ich auch nur bedingt stellen. Dafür sind die aber auch nicht geschult und einfach zu sagen "Keine Ahnung" verbietet die firmeninterne Kommunikationsrichtlinie.

@Chris: Ja, das stimmt. Jeder Nutzer ist selbst aufgerufen hier wachsam zu sein. Gegen Social Engineering ist kaum ein Kraut gewachsen. Warum sich an der Firewall abarbeiten, wenn man als Monteur verkleidet und mit dem richtigen Auftreten gleich in den Server-Raum kommt.

@investor:

"Finanzwesir und ein Tages- Festgeldkonto? Wie passt das denn zusammen?"

Nun, die Liquiditätsreserve (Codewort Finanzfeuerwehr, siehe hier. http://www.finanzwesir.com/blog/passive-anlagestrategie) muss ja auch irgendwo ihre Heimat haben.

Gruß
Finanzwesir


Matthias sagt am 29. April 2015

An Moneyou finde ich sehr sympathisch, dass es für Bestands- und Neukunden keine unterschiedlichen Zinssätze gibt. Irgendwelchen Neukunden-Lockangeboten hinterherzuhoppeln ist mir nämlich zu nervig.

Kann jemand darstellen in welchen Schritten die letzten Zinssenkungen bei Moneyou vorgenommen wurden?


Largon sagt am 03. Mai 2015

@Matthias: auf der folgenden Website ist die Zinsentwicklung von MoneYou sehr gut dargestellt.

http://www.kritische-anleger.de/moneyou/tagesgeld/zinsentwicklung/


Ex-Studentin sagt am 07. Mai 2015

Wieder mal ein lesenswerter Artikel. Bin selbst seit 2012 bei moneyou und bin zufrieden. Vor allem sind die Konten leicht zu bedienen und der Zinssatz ist immer vergleisweise gut.


Daniel sagt am 11. Mai 2015

@Matthias: ergänzend zum Beitrag von Largon noch der Hinweis auf http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeldvergleich/moneyou-tagesgeld.html - dort kannst Du sehen, dass die Zinsen von MoneYou im Grunde seit Start in Deutschland IMMER oberhalb der Durchschnittszinsen aller von dieser Redaktion getesteten Angebote liegt.


windsurfer sagt am 20. Mai 2016

Vielen Dank für den Tipp. Moneyou hatte ich nicht auf dem Schirm. Ich habe trotzdem noch eine Verständnisfrage: wieso bietet eine Bank einen besseren Zinssatz an als ihr die EZB Geld anbietet? Wo ist der Vorteil? Hofft dir Bank, dass ich ihr das Geld auf anderem Wege zurückgebe (Depot, Kredit, etc) oder wie sieht das Geschäftsmodell von moneyou aus?


Finanzwesir sagt am 23. Mai 2016

Hallo windsufer,
die Niederländer sind extrem träge, was den Bankwechsel angeht. Wenn die ABN Amro dort neue Kunden gewinnen möchte, muss sie noch höhere Zinsen zahlen.
Deshalb gehen die Niederländer nach Deutschland. Hier kommen sie billiger an neue Kunden.
Gruß
Finanzwesir


Finanzkollege sagt am 27. April 2017

Hallo,
wie sieht es mit Steuern.? Führen die automatisch ab? Oder muss ich selbst über Steuererklärung eingeben?

Danke


Moabeat sagt am 28. April 2017

Inländische Banken führen automatisch Steuer ab. MoneYou gehört zwar zur ABN Amro Familie, hat aber seinen Sitz in Deutschland und führt daher auch automatisch ab. Anders ist das etwa bei LeasePlan, die zwar auch eine deutsche Anschrift haben, aber ihren Geschäftssitz in den Niederlanden. Hier muss man als Anleger die Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben.


Finanzkollege sagt am 29. April 2017

Danke!


Philipp sagt am 31. Oktober 2017

Wie sieht das mit der Einlagensicherung bei MoneYou aus? Ich habe gesehen, dass 100 T € der holländischen Einlagensicherung unterliegen. Ist diese mit der dt. vergleichbar, sodass man sich bei Anlagen bis 100 T € quasi keine Gedanken machen muss?


ChrisS sagt am 01. November 2017

| @ Philipp

Über die holländische Einlagensicherung kannst du dir ja einfach schnell was ergoogeln, zB
http://www.tagesgeld.de/einlagensicherung-niederlande.html

Scheint jedenfalls relativ solide zu sein (also zumindest vertrauenswürdiger als irgendwas osteuropäisches etc.), aber inwieweit das nun "keine Gedanken machen müssen" oder nur Schönwetter-Sicherheit ist, musst du mit deinem individuellen Paranoia-Level ausmachen (d.h. den Ausfall eines kleineren Instituts können die Systeme abfangen, aber wenns "richtig kracht" ist da auch schnell Land unter - es liegt nun an dir zu bewerten für wie wahrscheinlich du solche Szenarien hälst und wie sehr dich das um den Schlaf bringt oder nicht).
Ansonsten kannst du ja auch dein Geld so verteilen, dass du bei einer einzelnen Bank eh nicht eine große Summe von mehr als 100k hast, so machen wir das ja auch.


Finanzwesir sagt am 01. November 2017

Hallo Philipp,
wie kommst Du darauf, dass man sich

"bei Anlagen bis 100 T € quasi keine Gedanken machen muss?"

Die Einlagensicherung ist ein politisches Versprechen, das jederzeit zurückgenommen werden kann. Die Deutschen verfügen über Spareinlagen von rund 2.080 Milliarden Euro, während der gesamte Bundeshaushalt gerade einmal knapp 300 Milliarden Euro schwer ist.
Wie gut sind die Sicherungstöpfe der Einlagensicherungen gefüllt?
Darum machen die Banken ein grosses Geheimnis. Mehr dazu hier: https://www.kritische-anleger.de/ist-die-deutsche-einlagensicherung-sicher/

Letzlich ist Tagesgeld eine Wette darauf, das im Falles eines großen Krachs der politische Wille vorhanden ist die Notenpresse anzuwerfen. Ob die Niederländer dann so drauf sind wie die Deutschen? Wer weiss das schon. Vielleicht stellen die Holländer fest: Ein Löwenanteil der Spareinlagen kommt von Deutschen und sagen deshalb:

  • Uns doch egal, wir entschädigen nicht.
  • oder: Die Deutschen sind ein mächtiger Handelspartner, die wollen wir nicht verärgern also entschädigen wir.

Gruß
Finanzwesir

PS: Egal worum es geht, dieses

"keine Gedanken machen"

war noch nie zweckmäßig. Ich empfehle etwas mehr Paranoia ;-)


Einfach-Ist-Besser sagt am 24. Juli 2018

Bin seit Anfang des Jahres frisch zu MoneyYou, seitdem wurden 4-5 Mal (weiß schon gar nicht mehr wie oft ich dieses Jahr die Info bekommen habe) die Zinsen nach unten korrigiert. Ab 26.07 sind wir nun bei 0,30% angelangt.

Mein Ziel war eigentlich ein Anbieter zu haben, der nicht die höchsten, dafür konstante Tagesgeldzinsen zahlt. Anbieter-Hopping ist nicht mein Ding.

Habe ich dafür den falschen Anbieter gewählt oder ist der Wettbewerb zZt. genauso fluktuativ bei der momentanen Marktsituation? Würde mich über Eure Erfahrungen freuen


ChrisS sagt am 25. Juli 2018

@ Einfach-ist-Besser

Nein, kein Sorge, es ist definitiv nicht so dass nur Moneyou allein die Zinsen senken würde und alle anderen nicht, sondern dass sind mehr oder weniger allgemeine Bewegungen die der gesamte Markt so mitmacht.
Es wird also auch nicht dadurch groß anders/besser wenn du deswegen jetzt versuchen würdest immer den (aktuell noch) höchsten Zinsen woanders hinterherzuhoppeln, denn dann wärst du nur noch am rotieren ;-)


Einfach-Ist-Besser sagt am 27. Juli 2018

Der Leitzins ist seit 2 Jahren bei 0,00%. Woher kommt die zeitliche Verzögerung der Zinssenkungen? Hätte Moneyyou nicht schon vor 2 Jahren auf 0,3% senken müssen? Und bin ich dann nun doch auf ein Lockangebot "hereingefallen"?

Auf der anderen Seite zahlt Moneyyou im Verglich zum Durchschnitt immernoch 0,10% mehr
https://www.tageszinsen.org/zinsentwicklung-moneyou.html


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