28. Juni 2019


Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 26 / 2019)

Diese Artikel sind mir in dieser Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Der Finanzwesir mahnt und warnt: "Der Frühstückskaffee am Bahnhof und das Päckchen Zigaretten verhindern Deine finanzielle Freiheit!"
Das ist albern. Die Kollegen vom Schwarzwasser haben herausgefunden: Die wahre Bedrohung heißt Cashflow-Wirtschaft.

Seitenwechsel: Tien Tzuo, CEO und Zuora-Gründer erklärt in seinem Buch*, wie ein profitables Abo-Business funktioniert und liefert gleich den Subscription Economy Index (SEI) mit. Und nein, es gibt noch keinen SEI-ETF. Der würde auch nicht mein Approval bekommen.

Der Home Bias - so mächtig wie eh und je: Der Australier investiert nur in Beutelratten und Kängurus. In Deutschland steht es 2,4 % (globale Marktkapitalisierung, Anteil Deutschland) zu gut 60 % (Anteil Deutschalds im Depot).

Der Schlüssel zum Erfolg ist entdeckt: Es sind die Kopfnoten!

Wir Alten kennen die Kopfnoten noch. Für die Generation Amazon Prime (Ich will alles sofort):

"Kopfnoten nennt man die Schulnoten, die etwas anderes als die Leistung in den einzelnen Fächern bewerten.

  1. Betragen
  2. Fleiß
  3. Mitarbeit
  4. Ordnung"

Kurz: Selbstdisziplin. Mehr dazu im Buch von Ryan Holiday Dein Ego ist dein Feind: So besiegst du deinen größten Gegner.* Passend dazu die Studie "Wie man den Bias gegenüber eigenen Ideen überwinden kann".

Faszinierende Abschlagsjagt bei Mintos. Aber keiner versteht so recht, warum es diese Abschläge gibt. Aber egal, erst mal kaufen.

Der Finanzfisch schwimmt von der Ostsee in den Atlantik. Ohne die Unterstützung seiner Eltern hätte er das nicht geschafft.

Schon wieder ein Millionär: Tim hatte mit 20 ein zu versteuerndes Einkommen von 320.000 €.

Der Finanzwesir zitiert Shakespeare (Ist mal was anderes. Der Klassiker wäre, schon wieder auf "Rich Dad, poor Dad" zu verweisen.)

"Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio. Hamlet, 1. Akt, 5. Szene

Warum eine Radikalkur bei den Filialen wenig bringen würde. Netter Artikel. Der entscheidende Satz steht im vorletzten Absatz:

"Noch immer gehen 79 % der Kunden für eine Anlageberatung und 74 % der Kunden für die Beratung in Sachen eines Immobilienkredits in einer Filiale."

Viel Potential für Blogger, Vlogger und Podcaster.

Portfoliocheck: Defensive Konsumwerte machten Tom Russo reich. Für alles andere hat er die Mastercard ….
Herr Russo setzt auf menschliche Schwächen und dann sitzt er einfach rum und wartet darauf, dass ihm das Geld in den Schoß fällt. Buchtipp: Siehe oben, Ryan Holiday.

Auf Englisch

Facebook’s Libra Must Be Stopped.
Fazit des Artikels: Wenn der Libra richtig unter Druck gerät, kann Facebook die Krise nicht alleine lösen, sondern ist auf staatliche Hilfe angewiesen. Oder geht bankrott.

"Recall Ireland after the 2008 financial crisis. When the government announced that it would assume the private banking sector’s liabilities, the country plunged into a sovereign debt crisis. Next to a behemoth like Facebook, many nation-states could end up looking a lot like Ireland."

Getreu seinem Motto "Move fast and break things" gibt Facebook den Zauberlehrling. Das kostenpflichtige

"In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen."

delegiert Facebook an die internationale Staatengemeinschaft.
Die Autorin Katharina Pistor ist Professorin für "Comparative Law" an der Columbia Law School und hat mit "The Code of Capital: How the Law Creates Wealth and Inequality*" ein sehr interessantes Buch geschrieben.

"With the right legal coding, any object, claim, or idea can be turned into capital—and lawyers are the keepers of the code."

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht. Deshalb verdient man mit Amazon nicht 9 Millionen Dollar, sondern maximal 30.000.

Trend Following: The Epitome of No Pain, No Gain Fazit: Für ETF-Anleger ist Trendfolge die Mentalhölle.

"The behavioral challenges associated with trend-following are so severe that it is recommended that many investors should avoid trend-following strategies."
Hervorhebungen im Artikel, nicht durch mich.

Thomas Plantenga, CEO von Vinted erzählt,wie Kleiderkreisel die Krise überstanden hat. Krisen überstehen? Na, dass lässt sich doch 1:1 auf die Börse übertragen.

Ja, ja, die Finanzpresse und ihre Berichterstattung

Karrikatur


* Affiliate-Link: Das Buch wird für Sie nicht teurer, aber ich erhalte eine kleine Provision.

(awa)

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Kommentare

Flurry sagt am 28. Juni 2019

Ich finde das mit Libra ausgezeichnet. Muss ich ja nicht selbst verwenden (wobei ich in kleinem Rahmen natürlich würde), aber es bringt mal ein ordentliches Rumpeln in die Kiste der verstaubten Fiat-Währungen.
Wenn die Bedenken gerade von Zentralbanken und anderen Aufsichtsbehörden kommen, die eine komplett unverantwortliche, sozialistische Geldpolitik fahren dann kann es ja nur interessant sein.


Joerg sagt am 28. Juni 2019

@Trendfollowing bei alphaarchitect

Danke, Albert,
Das Whipsaw-Argument mit den langen Underperformance-Perioden beim Trendfollowing gilt uebrigens genauso fuer Smarties Ansatz mit LiquidAlternatives(LAs):

Nur weil es in der juengeren Vergangenheit zweimal geklappt hat (2000-2003 und 2007-2009) extrapoliert Smartie das in die Zukunft. [Dabei ging es damals noch steuerlich guenstiger zu switchen zwischen LAs und Aktien-Anlage (seine Rebalanzierungspraemie) - das ist heutzutage nicht wiederholbar!]

Aber die vielen Whipsaw-Zeitabschnitte bei denen die Kosten und die Underperformance der LAs die Rendite runterziehen wird nicht erwaehnt.
Oder, hast du mal verglichen Smartie, wie viel % hoeher Euer Depot die letzten 5-8 Jahre ohne LAs aber mit anstatt MSCI ACWI-ETFs gewachsen waere? Aber OK, "Versicherungen" (LAs gegen black swans) kosten halt ... vlt eher etwas fuer Depot-Bewahrer aber nicht fuer Depot-Aufbauer/Altersvorsorgesparer?

LG Joerg


Martin Obermeier sagt am 28. Juni 2019

Der Artikel zur Cashflow Wirtschaft ist ja much ado about nothing .
Wem das noch nicht aufgefallen ist, dass man lauter 9,99€/Monat Abos abschließen kann (oder 99€/p.a. MS Office 365) ist auch nicht mehr zu helfen. Insofern Stimme ich der Zusammenfassung "der tägliche Coffee To Go gefährdet ihre Finanzen" zu.


Timo sagt am 28. Juni 2019

Da ich die LAs/MFFs für mich noch immer auf dem Schirm habe (so in 5-10 Jahren, wenn das Depot eine sinnvolle Größe erreicht hat), will ich einfach mal ein virtuelles Portfolio in PP aufsetzen, bestehend aus 85% ACWI IMI und 15% MAN AHL mit regelmäßigen Zahlungen und das über die Jahre beobachten. Oder hast du einen "geeigneteren" Vorschlag für einen "basis LA", @Smartinvestor?

Nebenbei dann die Weiterbildung auf dem Thema - und sei es nur aus Spaß an der Freude - und dann mal sehen, was für neue "spannende" Produkte bis dahin erfunden wurden und wie der LA das Portfolio beeinflusst hat.


Venyo sagt am 28. Juni 2019

@Flurry:

"Muss ich ja nicht selbst verwenden"

Hast du das Zitat im Artikel gelesen? Im schlimmsten Fall wird der Steuerzahler die Währung retten müssen, dann ist's egal ob man selber es benutzt hat oder nicht... Libra mag freiwillig sein - Steuern zahlen nicht...

"ordentliches Rumpeln"

Genau. Ob dabei das Klima oder die ganze Ökonomie gegen die Wand fährt: Egal - hauptsache rumpeln...


Finanzwesir sagt am 28. Juni 2019

Hallo Martin Obermeier,

"Wem das noch nicht aufgefallen ist, dass man lauter 9,99€/Monat Abos abschließen kann"

Was ich daran kritisch sehe ist die Tatsache, dass die Abomodelle

  1. invasiv sind und sich in jeden Lebensbereich vorarbeiten,
  2. jede Menge Daten anfallen (meinen täglichen Becher Kaffe to go kann ich anonym kaufen)
  3. die klassiche Software, die man auf CD oder per Dlownload erhält verdrängt.

Alle wollen, das man sich einloggt ;-)

Gruß
Finanzwesir


Blackwater.live sagt am 28. Juni 2019

Hallo lieber Finanzwesir,

danke für die humorvolle Honorierung des Cashflow Artikels.

@Martin Obermeier

Ist ja schön, dass Ihnen diese Zusammenhänge schon aufgefallen sind. Daher schreibe ich auch nicht für Sie, sondern für andere Menschen. Und sie werden es nicht glauben, aber es hilft.

Ganz nebenbei bemerkt:

Wäre "es" großen Bevölkerungsgruppen schon aufgefallen, was Sie natürlich gleich und von Beginn an erkannt haben, hätten wir wohl ein Problem mit einigen unserer Aktien. :)
Ganz nach Tim Schäfer. Denkt die Menschheit beim Konsum wirklich um, muss unsere Wirtschaft neu erfunden werden.

Da die Menschheit keine Schwarmintelligenz besitzt, kann auch niemand von den ganz schlauen ohne eigenes zutun partizipieren.


Ringo sagt am 28. Juni 2019

Libra: Statt den "Panik-Artikel" von Prof. Katharina Pistor, empfehle ich den Artikel von Stefan Waldhauser https://thedlf.de/facebook-waehrung-libra/ ... der scheint sich intensiver mit dem Libra befasst zu haben


Dude sagt am 28. Juni 2019

Als jemand der spät und klein angefangen hat mit dem Anlegen und jetzt (mit viel Phantasie) den ersten überlinearen Trend im Excel erkennen kann, kann ich mich dem Mantra über die Selbstdisziplin nur anschliessen!


Smartinvestor sagt am 30. Juni 2019

Das Whipsaw-Argument mit den langen Underperformance-Perioden beim Trendfollowing gilt uebrigens genauso fuer Smarties Ansatz mit LiquidAlternatives(LAs):

Jepp. Beim Indexing gelten übrigens noch längere Underperformance-Perioden und noch schlimmere Einbrüche als bei Trendfolger-LiquidAlternatives(LAs). D.h., wenn man nur eine einzige Anlageklasse verwenden will, sollte man eigentlich eher Trendfolger-LiquidAlternatives(LAs) allokieren und würde damit sein Downside reduzieren, nicht jedoch sein Upside.

Nur weil es in der juengeren Vergangenheit zweimal geklappt hat (2000-2003 und 2007-2009) extrapoliert Smartie das in die Zukunft.

Nepp. Jepp, ich extrapoliere das in die Zukunft, genau wie hier alle etwas in die Zukunft extrapolieren.
Denn von irgendwelchen Annahmen muss ja jeder hier ausgehen. Aber doch nicht etwa, weil es überhaupt nur zweimal geklappt hat.
Nope, sondern deswegen, weil es in der Zeit durchgängig besser
aber vor allem weil es schon seit Jahrhunderten mindestens so lang, rentierlich und riskant wie bei Aktien aber vorteilhaft unkorreliert dazu geklappt hat, siehe den schlagenden Nachweis über...

A Century of Evidence on Trend-Following Investing.

Der hier verlinkte Artikel weist entsprechend korrekt auf deren Hauptvorteil hin, der sowohl für unterschiedliche reine Aktienanlagen aber noch viel mehr für ganz unterschiedliche und dadurch unkorrelierte Asset-Klassen gilt (sofern sie aktienähnlich hohe Renditen und Risiken liefern):

The easy answer is “diversification”. Clearly, one wants to allocate broadly across a lot of stock markets (and a lot of assets...

...und zwar je mehr und unterschiedlicher umso besser). Also neben Aktien- und Immobilien-Beta der regionalen Aktienmärkte vor allem auch reines Trendfolge-, Value-, Momentum-, Mean Reversion-, Contrarian... -Alpha allokieren, um sein "only free lunch" der.Diverxifikation zu maximieren.

Die Möglichkeiten reinen Alphas sind daher unendlich (vorteilhaft), weil sie hauptsächlich durch unsere unendlichen und immer wieder neuen Dummheiten seit Urzeiten geboten werden. Denn immer mehr neue Tools produzieren immer schneller immer mehr Fools... :-D Was kann es sichereres zum Anlegen geben?

Denn...

Da die Menschheit keine Schwarmintelligenz besitzt, kann auch niemand von den ganz schlauen ohne eigenes zutun partizipieren.

Merke: Ganz schlaue können durch kompetentes Nachdenken weniger riskant mehr Rendite einfahren.

Dabei ging es damals noch steuerlich guenstiger zu switchen zwischen LAs und Aktien-Anlage (seine - das ist heutzutage nicht wiederholbar!

...genausowenig wie sich heutzutage Rebalanzierungspraemien und vor allem Kursgewinne beim Indexing steuerlich günstig wie damals wiederholen lassen. Ergo, völlig substanzlose steuroptimierende Erbsenzählerei, wie gehabt...

Oder, hast du mal verglichen Smartie, wie viel % hoeher Euer Depot die letzten 5-8 Jahre ohne LAs aber mit anstatt MSCI ACWI-ETFs gewachsen waere?

Jepp, aber nicht höher sondern viiiel weniger und riskanter mit schlimmeren Einbrüchen, siehe Portfoliosimulation

Aber OK, "Versicherungen" (LAs gegen black swans) kosten halt ...

...solange man konventionelle "Versicherungen" mit renditezehrenden und Ausfall-gefährdeten Zinsanlagen als Psychokrücken verwendet.
Wenn man hingegen unkonventionell smarter statistische "Versicherungen" mittels teilweise gegenläufiger reiner Alpha-Instrumente mit aktienähnlich hohen Renditen und Risiken nutzt, dann bringt das aufgrund von viel höheren Rebalancing-Prämien als bei reinen Aktienanlagen sogar noch Mehrrendite statt Opportunitätskosten, egal ob versteuert oder unversteuert!
Denn versteuerte Prämien sind allemal besser als gar keine Prämien, oder?
Welche besseren Argumente kann es denn sonst noch geben?

vlt eher etwas fuer Depot-Bewahrer aber nicht fuer Depot-Aufbauer/Altersvorsorgesparer?

Nope, für beide somit seeehr vorteilhaft.

Oder hast du einen "geeigneteren" Vorschlag für einen "basis LA", @Smartinvestor?

Kaum, @Timo. Denn m.W. ist dieser in Europa am längsten Bewährte bei den meisten Depotbanken mit den niedrigsten Mindestanlagesummen ab 250 EUR teilweise sogar als kostengünstiger Insti mit laufenden Kosten mit aktiven Aktienfonds-ähnlichen 1,73% p.a. für positives reines Alpha statt negatives Alpha aktiver Aktienfonds für Privatanleger erhältlich, siehe z.B.: Man AHL Trend Alternative - IN USD ACC, WKN: A1CXLA,ISIN: LU0503879685.

Nebenbei dann die Weiterbildung auf dem Thema - und sei es nur aus Spaß an der Freude...

Genau so soll es im besten Fall sein.
Mehrrendite bei weniger Risiko bringt dann erst recht Spaß an der Freude "to see it growing", wie W. Buffett sagt, mit der reinen Alpha-Performance, wenn man dazu bereit und durch Weiterbildung kompetent genug geworden ist.
Ein optimistisches Lebensmotto, das auch noch antifragil viel chancenreicher und weniger riskant ist als unendliches Hin- und Herüberlegen, ob nun 70/30 MSCI World/EM, oder 60/40 oder doch lieber 80/20 besser ist. Denn das kann eh nie so genau wie immer wieder erwartet vorhergesagt werden.

"The behavioral challenges associated with trend-following are so severe that it is recommended that many investors should avoid trend-following strategies."

Das gilt nur für die im verlinkten Artikel angesprochenen long-only DIY-Möchtegern-Trendfolger, die damit bekanntlich sowieso völlig aussichtslos gegen die hochentwickelten emotionslosen Trading-Algos von seltenen wettbewerbsfähigen TopTraders antreten wollen.
Und selbst die müssen dafür mit hohem F&E-Aufwand long/short gehebelt alle Möglichkeiten der Alpha-Erzeugung nutzen, und erzielen damit auch nur aktienähnlich hohe Erträge und Risiken.

Wer sich jedoch zur Trendfolge mit professionellem Rat altruistischer Blogger/Podcaster, wie z B. Niels, an die großen TopTrader-Profis hält, genau wie er sich zur vorteilhaften Aktienanlage ja auch an die ETF-Profis mit ebenso professionellem Rat, z.B. von Albert, hält, der erhöht damit ganz klar sein Upside und reduziert sein Downside erheblich.
Dieses Vorgehen passt also viel besser zu diesem Blog als professionell gemanagte Aktien-ETFs mit DIY-gemanagter Trendfolge inkonsequent zu kombinieren.


Flurry sagt am 30. Juni 2019

@Venyo: Ich sehe es nicht so, dass es irgendeinen Grund für ein Bailout von Libra geben sollte.
Es ist und sollte ein privatwirtschaftliches Konstrukt bleiben, das ist ja gerade der positive Faktor gegenüber den Fiatwährungen.
Einfach mal den Staat draußen lassen.


Fibs sagt am 30. Juni 2019

Hallo, ich bin seit langem stiller Leser deines Blogs.

Heute lese ich dann den Namen meines Arbeitgebers auf deinem Blog. Interesse an dem Buch von Tien Tzuo? Ich schicke dir gerne ein Exemplar zu.


Finanzwesir sagt am 01. Juli 2019

Hallo Fibs,
danke, aber ich habe es schon im Regal.
Obwohl: Hast Du eins mit Widmung? ;-)

Gruß
Finanzwesir


Bergfex sagt am 02. Juli 2019

@Flurry
Eine grobe Fehleinschätzung, daß Libra ein privatwirtschaftliches Konstrukt bleiben wird. Und schon gar nicht wird der Staat draußen bleiben!
Die zukünftigen erfolgreichen Kryptowährungen wie Libra&Co werden zu 100% staatlich kontrolliert sein, da Facebook und Ähnliche gar nicht anders können und wollen, als mit dem Staat zusammenzuarbeiten.
Die „anonymen“ Kryptos wie Bitcoin werden an den Rand gedrängt werden und in die Bedeutungslosigkeit verschwinden. Oder glaubt jemand wirklich, der Staat würde eine Paralellwährung dulden? Das wäre ziemlich naiv.
Für die Kryptojünger wird das eine riesige Enttäuschung werden.


Fibs sagt am 05. Juli 2019

Aktuell habe ich keins mit Widmung. Werde Ihn aber fragen, wenn er mir das nächste mal im Büro über den Weg läuft.


Das Buch zum Blog: 440 Seiten voller Informationen. Jetzt im Handel erhältlich.


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