11. November 2016


Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 45 / 2016)

Ich war dabei!

Das erste Finanzglück Leser-Treffen … wird nicht das letzte bleiben.
Er war auch dabei.

Diese Artikel sind mir diese Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Was unterscheidet Indexfonds und ETFs?

Das Alpha-Potenzial kann wegfallen.

"Einzelne Aktienfaktoren sind sehr zyklisch. Das bedeutet, dass sie sich über mehrere Jahre hinweg schlechter entwickeln können als der Markt. Wir glauben, für die meisten Investoren macht es mehr Sinn, innerhalb eines Portfolios auf verschiedene Faktoren zu setzen. Damit kann eine stabilere Outperformance und eine bessere Diversifikation erreicht werden."

Da fragt man sich doch: Warum nicht gleich alle Faktoren weglassen und einfach einfach sein?

Ist Reisen nicht auch elender Konsum, fragt Mr. Fyoumoney?

In eigener Sache

So wenig los bei den Finanzbloggern? Ja, ist denn schon Weihnachten?
Nein, eher nicht. So sieht’s aus beim Finanzwesir:

Chaos auf dem Schreibtisch

Erst hat sich das Mainbboard meines PCs verabschiedet und dann war das Internet auf Dauer weg.
Eigentlich kein Problem, Amazon liefert über Nacht. Aber echte Männer machen kein Back-up, denn Diversifikation ist was für Weicheier!
Mein Bekannter Holger hat mich mit diesem Kabelgewirr gerettet und der Telekom-Techniker hat gestern im Schneeregen mit erfrierenden Fingern das Neuland gebootet. Ein Held!
Deshalb bin ich stolz, heute überhaupt etwas bieten zu können. Die Festplatte ist ausgelesen, die Daten sind gerettet und ich stelle um auf Cloud, digitales Nomadentum und Replikation.
Der nächste Rechner, der hopsgeht, muss als dummes Terminal nur noch ausgetauscht werden.

(awa)

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Soll ich Ihnen eine E-Mail schicken, wenn ich einen neuen Artikel veröffentliche?

Ja, ich bin dabei!

kostenlos, kein Spam, keine Weitergabe der E-Mail-Adresse, jederzeit kündbar, Datenschutz

Abgelegt unter Blogblick, Was schreiben die anderen



Das könnte Sie auch interessieren

  1. Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW35 / 2014)
  2. Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW26 / 2015)
  3. Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 14 / 2016)
  4. Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW7 / 2016)

Kommentare

Harald sagt am 11. November 2016

Hallo Finanzwesir,

gibt es eigentlich ein Update wann dein Buch erscheint? Die Infos auf deiner Homepage lauten noch "Ende September"

Viele Grüße


T. sagt am 11. November 2016

"Doch weil sich immer mehr Investoren Faktoren-Portfolios einsetzen, könnte das Alpha-Potenzial in Zukunft wegfallen. Wir glauben daher, dass für die künftige Performance eine aktive Faktor-Umsetzung und eine sorgfältige Portfolio-Konstruktion notwendig sind, um diese überlaufenen Trades anderer Investoren zu vermeiden."

So viel zum passiven Investieren mit Faktorexposure. Das gilt letztlich, so weit ich das verstanden habe, auch für die Art, wie Kommer vorgeht, oder?

Gruss,
T.


Finanzwesir sagt am 11. November 2016

@Harald: Wenn's fertig ist :-( Mehr zu sagen traue ich mich nicht mehr. Lektorat ist durch, alle Grafiken sind gemacht, das Buch ist soweit gesetzt. Ein oder zwei Runden noch durch die Endkontrolle, dann ist es fertig. Ich danke Dir und allen, die soviel Geduld mit mir haben.

@T.
Ja so ähnlich. Für mich sieht das so aus: Faktor A läuft super, aber mit einem Teil der Überrendite muss ich die Löchter stopfen, die die Underperformance von Faktor B gerissen hat. Hier ein Beispiel

  • Marktrendite: 5% (erzielbar mit MSCI World und Schwellenländer)
  • Faktor A: 8%
  • Faktor B: 4%
  • Wenn ich A und B gleichgewichtet im Depot habe, dann habe ich eine Nettorendite von 6%, schlage den Markt also um 1%. Da ich aber nicht nur Faktor-ETFs im Depot habe, sondern vielleicht 10% oder 20%, macht mein ganzes Depot vielleicht 5,2% oder 5,5% plus.

Das sieht auf dem Papier super aus (vor allem, wenn man es mit einer Zeitreihe von 30 Jahren multipliziert).
Das Problem: In der Realität bekomme ich die 6% nie, weil ich schon an der Auswahl der ETFs scheitere und dann doch lieber beim Tagesgeld bleibe (alles viel zu kompliziert hier...).

Dann doch lieber 70/30 World/EM und mit 5% dabei ;-)

Gruß
Finanzwesir


Capri sagt am 13. November 2016

Kauf dir einfach 2x 1 TB Festplatten, steck die diese 2 HDD Cases für jeweils 25 Euro.

https://www.amazon.de/CSL-Aluminium-Festplatten-Geh%C3%A4use-geb%C3%BCrtstet-kompatibel/dp/B00OZJPH50

Dann holst Du Dir die kostenlose Software "Allways sync" . Packst grundsätzlich alle Deine Daten in einen zentralen Ordner mit Unterordnerstruktur.

Nun noch ein Serien-Kalender Eintrag für jeden Freitag Mittag und syncst dann manuell mit obiger Software alles auf Festplatte #1.

Und um der geographischen Sicherung gerecht zu werden, verstaust Du Festplatte #2 an einem anderen Ort. Daten verschlüsselt mit VeraCrypt. Und diese Festplatte syncst Du einmal im Monat.

Billiger und sicherer geht's nicht. Wöchentlicher Aufwand -> 10 Minuten.

Cloud als Backup brauch kein Mensch!


Grinskeks sagt am 13. November 2016

@Capri: das ist ein guter Anfang, aber im worst case (z.b. Brand) ist bis zu 1 Monat weg und bei Ausfall des Primärsystems sind es im üngünstigsten Fall 6 Tage.

Ich persönlich lege mein System so aus, dass mein Datenverlust max. 1 Stunde beträgt. Da hilft die Cloud schon beträchtlich zumal sich die Daten lokal und in der Cloud automatisch synchron halten.

Wenn man zusätzlich das OS virtualisiert und regelmäßig sichert, reduzieren sich Aufwand und Ausfallzeit auf ein Minimum.

Nichts gegen lokalen Storage aber objektiv betrachtet sind die Vorteile von Cloudspeichern bei entsprechender WAN Bandbreite erheblich.


André sagt am 14. November 2016

Oder man kauft sich ein NAS (z.B. Synology) und hat seine eigene private Cloud + externe Festplatte ans NAS für automatische Sicherung des Ganzen.

Und wenn man will und die Ressourcen hat, stellt man irgendwo anders (Bruder, Schwester, Freunde,...) ein zweites NAS hin und sichert die Sachen des NAS über VPN :)

Mit dem entsprechenden NAS-System ist alles so gut wie kein Aufwand mehr.


Robert Michel sagt am 17. November 2016

Hallo, eine Frage an die hier anwesenden ETF-Experten. Ich brauche einen ETF für das Euroland als Benchmark. D.h. er ist optimalerweise tesaurierend und es werden keine Steuern einbehalten. Wie finde ich soetwas am Besten?


xoz sagt am 19. November 2016

@Robert Michel

Suchst du einen Vergleichsindex oder ein konkretes Produkt? Als Benchmark für die Eurozone kannst du den MSCI EMU nehmen. Der deckt Large und Mid Caps der zehn größten Länder der Eurozone ab. Im MSCI EMU IMI sind auch noch die Small Caps enthalten.

ETFs auf den MSCI EMU gibt es einige, schau einfach mal bei justetf nach. Den MSCI EMU IMI gibt es scheinbar noch gar nicht als ETF. Wenn die Small Caps trotzdem mit dabei sein sollen, kannst du dir die Performance mit MSCI EMU und MSCI EMU Small Cap im Verhältnis 85:15 selbst zusammenmixen.


Das Finanzwesir-Seminar - für alle ETF-Selbstentscheider.

Die Seminarreihe: Passiv investieren mit ETFs. Werden Sie zum souveränen Selbstentscheider.


Der Finanzwesir kommt zu Ihnen via Twitter, E-Mail oder als RSS-Feed: Artikel | Kommentare.
Auf Feedly folgen.


Artikel durchsuchen


Neuste Kommentare

Lesenswert

Diese Blogs und Foren kann ich empfehlen.

Meine Finanz-Bibliothek

Das liest der Finanzwesir

Die 5 wichtigsten Artikel

Alle Artikel