21. Juli 2017


Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 29 / 2017)

In eigener Sache: Mein erstes Webinar

Das Geheimnis eines renditestarken ETF-Depots.

"Mehr aus unserem Geld herausholen wollen wir doch alle. Aber wie? Und vor allem: Mit wie viel Aufwand? Nächtelang Geschäftsberichte lesen – das muss nicht sein. Der Finanzwesir zeigt Ihnen, welche drei Regeln Sie beachten müssen, um entspannt Vermögen aufzubauen."

Diese Artikel sind mir diese Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen

Spannung versus Langeweile bei der Aktienanlage.

Der ETF im Versicherungsmantel – und ewig lockt der Steuervorteil.

Die Dividendenstrategie funktioniert. Aber nicht wegen der Dividenden. Manchmal scheitert sie aber an Peanuts. Für 10 € steh’ ich nicht auf!

Zehn Gründe, warum Fintechs an sich selbst scheitern.

"Zum Beispiel Crowdlending-Plattformen: Viele Geschäftsideen von Fintechs sind aufgrund des tiefen Zinsumfeldes entstanden. Was geschieht aber, wenn die Zinsen wieder ansteigen? Ist das Geschäftsmodell auch in diesem Zyklus noch konkurrenzfähig?"

Finanzielle Freiheit und Lebenskrisen.

Mit Mini-Mini-Schritten zum Erfolg.

Nico der Nachrichten-Asket. Passend dazu das PDF: "Vergessen Sie die News!" von Rolf Dobelli.

Portrait: Sir John Marks Templeton – Der Vater aller Fonds.

Ex-Studentin: Lesertreffen in Stuttgart.

Auf Englisch

Morningstar Rendite-Studie 2017: Mind the Gap: Global Investor Returns Show the Costs of Bad Timing Around the World

"Morningstar has expanded its Mind the Gap study from the United States and Europe to its first ever global look at investor returns across markets and asset classes. Although the five-year investor returns gap ranged widely from negative 1.40% to 0.53% for the year ended 2016, some common themes emerged. Investment vehicles that required systematic investment produced better investor returns. Lower-cost funds also proved to produce better returns and a smaller investor returns gap."

Diversification: Don’t put all eggs into one basket. Don’t forget – you are an egg.

How to Run Trading Algorithms on Google Cloud Platform in 6 Easy Steps.

(awa)

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Kommentare

ChrisS sagt am 21. Juli 2017

Sind die Geheimnisse (oho :-D) und Regeln eines renditestarken Depots dem Stammleser des Finanzwesir-Blogs schon bekannt? Erinnert mich ja von der Überschrift zB an https://www.finanzwesir.com/blog/podcast-finanzwesir-rockt-folge-16-weltportfolio-geld-anlegen , wo auch die Formulierung "renditestarkes Depot" verwendet wurde. Ich nehme also an, die "3 Regeln" dafür sind ähnlich denen, die ich auch seit Jahren jedem predige:

  1. Kosten minimieren. Renditen sind ja nicht garantiert, die Kosten dagegen immer, und mindern die Rendite direkt. Hohe Kosten sind dabei langfristig der Renditefresser Nr1.
  2. Breit streuen. Robuste Diversifikation, die mit "von allem ein bischen" auf viele verschiedene mögliche Zukunftsszenarien einigermaßen gerüstet ist, anstatt fragiler Einzelwetten die nur auf ein bestimmtes Szenario hin ausgerichtet sind und in allen anderen sonst unterdurchschnittlich abschneiden würden.
  3. Langfristig Anlegen. Je mehr Zeit man der Anlage gibt, umso eher mitteln sich die kurzfristigen Schwankungen und Glück/Pech der jeweiligen Einstiegszeitpunkte auch wieder aus, und man nähert sich immer verlässlicher der allgemeinen langfristigen positiven Durchschnittsrendite an.

Das ist eigentlich schon alles was man wirklich dazu wissen und beachten "muss", alles weitere sind dann nur noch jeweils Ableitungen und Schlussfolgerungen aus diesen Kernpunkten also wie man das ganze nun in der Praxis konkret umsetzt (dass ETFs zum Beispiel ein praktisches Produkt zur Umsetzung der Punkte 1 und 2 sind, also günstig und breit zu diversifizieren) mit Asset-Allokation und der richtigen psychologischen Haltung gegenüber seinen Investments.

Ich weiß ja nicht, ob die Überschrift von dir oder von Extra gewählt wurde, aber mir gefallen so Wörter wie "Geheimnis" im Zusammenhang mit Geldanlage eigentlich überhaupt nicht.
Es gibt dabei ja eigentlich überhaupt keine Geheimnisse in diesem Sinne, sondern eigentlich ist alles was man wirklich wissen muss auch ziemlich einfach, klar und offensichtlich, und auf diese drei Regeln kann Jeder mit etwas Nachdenken auch selbst kommen (self-evident, würde der Amerikaner sagen :-D).
Oder andersherum formuliert, wann immer bei der Geldanlage sonst von "Geheimnissen" die Rede ist, sollte man eigentlich eher besonders skeptisch sein - oft soll damit der Eindruck erzeugt werden, es handele sich hierbei um kompliziertes, esoterisches Spezial-Wissen, das uns ein vermeintlicher Profi jetzt (gegen Bezahlung, natürlich) verrät, und am Ende steckt dahinter meist doch nur heiße Luft.
Ich habe jedenfalls noch keine "Geheimnisse" gesehen, die wirklich sinnvoll sind - dahinter verstecken sich im besten Falle entweder nur wieder die selben trivialen Grundregeln wie oben, oder es werden so Sachen wie Trading-Strategien und Aktienauswahl-Systeme damit verkauft.


Dummerchen sagt am 21. Juli 2017

@ChrisS: Du denkst zu analytisch. Das ist Marketing-Sprech und soll Leute dazu animieren, neugierig zu werden.
Mit "So einfach ist Geldanlage" holst Du keine FocusMoney-gestählten Leser in ein Seminar: Geldanlage darf per se nicht einfach sein. (Du erinnerst Dich ja sicher an die Reaktion des Finanzrockers auf die Joel Greenblatt-Strategie - 13 Kennzahlen müssen es schon sein.)
Wenn der Wesir es also schafft, das Zielpublikum (wir beide gehören nicht dazu) mit "Geheimnissen" ins Webinar zu locken und am Ende erklärt: "Es gibt keine Geheimnisse!", hat er vermutlich sein Ziel erreicht.


Finanzwesir sagt am 21. Juli 2017

@Dummerchen: Unfaßbar, Du hast meinen sinistren Plan sofort durchschaut! ;-)

Gruß Finanzwesir

PS: @ChrisS: Natürlich ist diese Headline von mir! Ich kann das auch noch buzzfeediger:

  • "ETF-Depot: 4 Fakten, die Ihr Leben verändern werden."
  • "3 Renditegeheimnisse, die Sie als erfolgreicher Investor kennen müssen."
  • "3 Probleme, die Sie als ETF-Anleger um jeden Preis vermeiden müssen"

Und im Übrigen gilt: Mit Speck fängt man Mäuse ;-)


ChrisS sagt am 21. Juli 2017

@ Dummerchen

"Du denkst zu analytisch. Das ist Marketing-Sprech und soll Leute dazu animieren, neugierig zu werden."

I know, genau das meine ich ja :-)

"Mit "So einfach ist Geldanlage" holst Du keine FocusMoney-gestählten Leser in ein Seminar: Geldanlage darf per se nicht einfach sein. "

Da liegt halt ein großer Teil der Ursache des Problems. Focus Money (oder Euro am Sonntag, oder Capital, was auch immer, also Finanzmedien generell) leben ja schon als eigene Existenz und Geschäftszweck davon, dem unbedarften Leser den Eindruck zu vermitteln, sie haben mehr Ahnung als er (sonst bräuchte man sie ja garnicht?), und man kann durch den Kauf der Magazine an hochprofitable Investitionstipps gelangen (die man sonst nirgendwo anders bekommen könnte?).
Da werden dann in jeder Ausgabe die neuen aktuellen Superaktien und Fonds vorgestellt, in die man ja sofort investieren müsse, und in der nächsten Ausgabe wieder neue, und die alten verkaufen ? Wenn man selbst die ganzen (platzierten?) Empfehlungen jedesmal mitmachen wollen würde, käme man aus dem Handeln ja garnicht mehr heraus.
Wäre übrigens mal interessant, eine wissenschaftliche Studie zu sehen, die sich anschaut wie denn überhaupt die ehrliche Performance eines solchen nachgebildeten Tipp-Depots aussehen würde. Ich meine mal eine Untersuchung dazu aus Amerika (also mit amerikanischen Finanzmedien) gelesen zu haben, und das Ergebnis war - wenig überraschend - ausgesprochen negativ.

Jedenfalls kann man sich aus diesem ganzen Treiben, mit dem dort die Seiten gefüllt werden, auch ableiten, woran die Finanzmedien eigentlich kein großes Interesse haben:
Das alle ihre Leser jetzt zu total passiven, langfristigen ETF-B&H Anlegern werden, die einfach nur ihre World/EM usw ETFs ruhig liegen lassen und (nach vllt einer nur kurzen Einarbeitungs- und Erklärphase am Anfang) danach eigentlich garkeine Finanzmedien mit ihren achsotollen ständigen Nachrichten mehr brauchen (sondern im Gegenteil umso mehr ignorieren können). Das würde ja die eigentliche eigene Existenz- und Geschäftsgrundlage beeinträchtigen.
Natürlich, ab und zu wird dort schon noch über ETFs berichtet, weil das ja mittlerweile einfach ein so großes Thema geworden ist, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann, aber so richtig mit der passiven Anlagephilosophie anfreunden werden die sich wohl nie können.
Die produziert zuwenig neue Artikel - es brauch ja eigentlich nur eine Erklärung, wie man ein Weltportfolio einmal aufsetzt und danach behandelt, und sonst nichts weiter. Selbst beim Extra-Magazin ists ja noch so, wenn ich mal kurz über die Seite drüberlinz', dass die "pur-passiv" Artikel eher in der Minderheit sind, und der Großteil eine eher oberflächlich/kurzfristig trading-orientierte Behandlung ständig wechselnder, neuer ETFs ist (also Inhalte nach dem Schema "investieren Sie jetzt in X, wegen Y" usw).

Na was solls - das ist ja nichts was ich dem Finanzwesir selbst vorwerfen würde (im Gegenteil), das Wort "Geheimnis" in der Überschrift war nur der zufällige Anlass/Aufhänger, um den Zusammenhang zu diesem größeren, allgemeinen Problem in der Finanzlandschaft herzustellen und auszuführen.


ChrisS sagt am 21. Juli 2017

@ Albert

ich weiß, im Mediengeschäft gehört halt Aufmerksamkeit erzeugen zwangsläufig mit dazu. Die Headline ein bisserl' clickbaitiger zu formulieren wirkt da auch doppelt - einmal die Leute eingefangen, die sich wirklich ernsthaft erhoffen, "Geheimnisse" verraten zu bekommen, und auch ein paar Leute die das eigentlich überzogen finden, aber trotzdem (oder gerade wegen der großspurigen Ansage) noch darauf eingehen. Hat bei mir ja auch gezogen ;-)

Da ich wohl eher etwas zu alt und zynisch bin, gefällt mir die immer weiter fortschreitende Buzzfeedisierung der Publikationskultur im Netz, mit ihren endlosen Listicles und Betteridge's ("any headline that ends with a question mark can be answeren 'no' ") eigentlich eher weniger, aber was solls, solang die Inhalte noch Nutzwert haben ist die moderne Verpackung eben Teil des Spiels, das man wohl mitspielen muss.

Solang wir noch nicht an einen Punkt angekommen sind, wo dann schon "3 ETFs für einen knackigeren Po, reinere Haut und besseren Sex" vorgestellt werden, spätestens dann bin ich raus :-D


HelloLudger sagt am 21. Juli 2017

,,Zehn Gründe, warum Fintechs an sich selbst scheitern"

Naja, die Hälfte der Gründe lässt sich unter "Regularien" zusammenfassen und gerade dem Zitat

"Zum Beispiel Crowdlending-Plattformen: Viele Geschäftsideen von Fintechs sind aufgrund des tiefen Zinsumfeldes entstanden. Was geschieht aber, wenn die Zinsen wieder ansteigen? Ist das Geschäftsmodell auch in diesem Zyklus noch konkurrenzfähig?"

will ich mal widersprechen. Crowdlending funktioniert trotz der niedrigen Zinsen (wobei das für Deutschland auch fraglich ist). Wenn jetzt die Zinsen steigen und nicht mehr jeder der ein Formular ausfüllen kann einen 5% Konsum Kredit bekommt, dann wird Crowdlending erst wirklich interessant, denn der Privatinvestor wird nicht plötzlich 50% Zinsen verlangen sondern weiterhin mit 12% sehr zufrieden sein. Gleichzeitig steigt die Nachfrage bei sinkenden Risiko.


Finanzwesir sagt am 21. Juli 2017

Hallo ChrisS,

"das Wort "Geheimnis" in der Überschrift war nur der zufällige Anlass/Aufhänger, um den Zusammenhang zu diesem größeren, allgemeinen Problem in der Finanzlandschaft herzustellen und auszuführen."

Damit hast Du vollkommen recht und das habe ich auch schon im Februar 2014 thermatisiert:
https://www.finanzwesir.com/blog/lesen-sie-auch-so-gerne-investment-pornos

Aber dieses Seminar wendet sich "auch" an Leser dieses Blogs, vor allem jedoch an die Leser des Extra-Magazins. Die muss ich erst einmal dazu bringen mir zuzuhören.
Wenn ich sie dann im Webinar habe, kann ich schon mit der Wahrheit herausrücken (es gibt kein Geheimnis, nur Sturheit ;-)

Sieh's einfach als Trailer zu meinem neusten Abenteuer. Wenn der Trailer nichts taugt, kommt keiner ins Kino.

Gruß
Finanzwesir


Finanzwesir sagt am 21. Juli 2017

Hallo HelloLudger,

"Naja, die Hälfte der Gründe lässt sich unter "Regularien" zusammenfassen"

Korrekt und genau das entspricht der Cowboy-Mentalität eines Startups so gar nicht. Ich habe den Großteil meiner Laufbahn als abhängig Beschäftigter in Startups verbracht. Regularien wollten wir damals alle nicht. Wir wollten was machen und und uns nicht ewig mit der Compliance-Gestapo rumschlagen.

Die Sache mit dem Crowdlending hatte ich so verstanden: Wozu Bondora, wenn ich bei meiner Sparkasse 3% aufs Tages- und 4% aufs Festgeld haben kann? Es gibt die überzeugten P2Pler, die den Bogen raus haben. Aber alle, die das nur machen, weil sie sich von ihrer deutschen Bank zinslich "enteignet" fühlen, werden dann den Stecker ziehen und sich wieder redlich im Lande nähren.

Gruß
Albert


HelloLudger sagt am 21. Juli 2017

Naja, vielleicht ist es so gemeint gewesen, aber das wäre ja auch total am Thema vorbei. Crowdlending ist ja nicht so ganz in einem Risikokorb wie Tagegeld. Und das, unterstelle ich mal, wissen auch 85+% von denen die da investiert haben.

Und wenn es wieder 4% aufs Tagegeld gibt, sind 12% beim Crowdlending trotzdem ein ganz andere Hausnummer.


Mark85 (PIBE350) sagt am 24. Juli 2017

An Albert: Ich finde es klasse, wie du dein Hobby Finanzen immer weiter ausbauen konntest und gönne dir den Erfolg total.

Ganz am Anfang stand dieser Blog, indem ich seit Anfang 2015 regelmäßig mitlese, dann folgten die Hörersendung mit Daniel, Lesertreffen, das Buch, private Finanzberatungen, Auftritte auf Messen und in Fernsehsendungen.

Und erst vor ein paar Tagen habe ich durch Zufall wieder etwas Neues von dir entdeckt (ZEIT-Artikel) und heute dann noch vom Webinar erfahren. Bestimmt habe ich noch irgendetwas übersehen, aber mittlerweile ist ein richtiges Finanzwesir-Imperium entstanden. :-D

Jetzt fehlt nur noch ein Finanzwesir-Film. Ich könnte mir gut einen Animationsfilm vorstellen, indem die orientalische Finanzwesir-Figur mit dir als deren Sprecher Kindern die Finanzwelt auf unterhaltsame Art und Weise erklärt.

Das musste ich jetzt einfach einmal loswerden, weil man als langjähriger Blogleser deine enorme persönliche Weiterentwicklung in diesem Bereich Schritt für Schritt mitverfolgen konnte und als außenstehender Beobachter vielleicht einen anderen Blickwinkel als du selbst hat. Also, mach so weiter!


Das Buch zum Blog: 440 Seiten voller Informationen. Jetzt im Handel erhältlich.


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