30. September 2016


Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 39 / 2016)

Diese Artikel sind mir diese Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Geldanlage in der Praxis

Sex hilft, wenn die Börse Amok läuft.

Die provisionsfinanzierte Beratung wird für die Berater aber die Kunden akzeptieren immer noch keine Honorarberatung Was tun? Robos an die Front.

Smart-Beta-ETF wenig überzeugend oder: Warum die meisten Smart Beta ETF in Wahrheit dumm wie Brot sind.

Sparst Du noch oder bist Du schon reich? Ab welchem Vermögen sind Aktien die bessere Wahl gegenüber Aktien-ETFs?.

Besser als das ganze Geschwafel in der Qualitätspresse: Credit Default Swaps: Die Fieberkurven der Deutschen Bank und der Commerzbank.

Die Zweiklassengesellschaft kommt bei DKB Cash.

Geld & Philosophie

Wie spreche ich über Geld in der Beziehung? .

Geld anlegen ist wie Fahrrad fahren.

Ein Laster, das ich nicht teile.

Die große Politik

Die Schweizer wissen: Deutschland ist Schuld (Nee, kein Nazikram).

Die Sandwich-Generation.

Behavioral Finance: Psycho killt mal wieder die Rendite

Joachim Goldberg: Warum die ganzen Blogger, die stolz ihre Investments vorstellen einen großen Fehler machen.

Michael C. Kissig trifft der Fluch Goldbergs.

ETF-Steuerreform 2018

Leser T. hat diese Links ausgegraben:

Unter Kollegen

Geldbildung feiert den zweiten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Und Stefan hat fast recht mit seinen "7 Lessons learned". Einzige Anmerkung von mit: Punkt 7 - mach aus der 90% eine 100%.

(awa)

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Kommentare

meinkleinesdepot sagt am 30. September 2016

| Hm, irgendwie passt der Text zur Verlinkung zum Artikel von Joachim Goldberg nicht, oder ich verstehe ihn einfach anders.
Aus meiner Wahrnehmung heraus präsentieren viele Finanzblogger ihre Käufe nicht, weil sie irgendwelche Investments empfehlen sondern weil sie den Leser über die Käufe informieren wollen.
Es wird eine Kauf/Verkaufs-Entscheidung getroffen, die aus der Sicht des Bloggers in die eigene, aktuelle Strategie passt und darüber wird eben berichtet. Ich habe bisher wenige blogs gelesen, die tatsächlich Kaufempfehlungen für einzelne Produkte ausgegeben haben. Die meisten (seriösen) Blogger halten sich bezüglich konkreter Kaufempfehlungen doch sehr zurück ala "dies ist keine Kauf/Verkaufsempfehlung".
Ich denke den meisten Bloggern gehts doch darum, Ideen und Strategieen zu teilen und im Austausch mit anderen am Ende ein gutes Ergebnis zu erzielen. Daran ist auch nichts auszusetzen, im Gegenteil: Es hilft grundsätzliche Berührungsängste mit dem Thema Vermögensbildung abzubauen und weckt im besten Falle bei unerfahrenen Lesern Interesse an der Materie.
Ich kann ehrlich gesagt auch nicht die Angst nach vollziehen, anderen Leute von seinen Investments zu berichten. Was soll das bringen?
Wer einen Trade macht nur weil er in irgendeinem blog einen vermeintlichen super-duper-Geheimtipp gelesen hat, der ist auch irgendwie selbst Schuld, wenn's dann am Ende in die Hose geht. Man kann ja nicht als Blogger/Privatperson Haftung für die Investitionsentscheidungen anonymer Mitleser übernehmen. Am Ende muss der Leser halt selbst nochmal nachdenken.

Auf dem Blog von meinkleinesdepot gibt es hierzu diesen Artikel: meinkleinesdepot


ChrisS sagt am 01. Oktober 2016

@ meinkleinesdepot

naja vielleicht ist auch nur die eigene Überschrift des Links vom Wesir etwas unglücklich gewählt. Im Artikel von Goldberg wird ja eher als Beispiel der Fondsmanager (anstatt dass das jetzt primär nur die "kleinen Finanzblogger" beträfe) verwendet, der seine eigenen Investments herausposaunt, weil er eben auch ein nicht unwesentliches Eigeninteresse daran hat, darin bestätigt zu werden (quasi Werbung für sich machen muss).
Problematisch wird es, wenn man dadurch eben auch "emotional investiert" in bestimmten Positionen ist, was dann später einer rational-nüchternen Analyse (zB wann es besser wäre, einen Wert auch wieder abzustoßen) in die Quere kommen könnte. Confirmation bias und so, kennt man ja :-D

Vielleicht hilft dir auch ein voriger Artikel von Goldberg dazu, seine Intention dahinter besser zu verstehen:
http://joachim-goldberg.com/2016/09/16/warum-ich-nie-auf-meine-tipps-handele/

Und ein Beispiel dafür, wen er damit konkret eher meinen könnte:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/absturz-der-fonds-von-mr-dax-dirk-mueller-und-boersenprofessor-max-otte-14419052.html


Dummerchen sagt am 01. Oktober 2016

Vielleicht verstehe ich den Goldberg-Text ja falsch, aber den Bezug zum Blogger, der über seine Einkäufe berichtet, sehe ich darin, dass er durch sein öffentliches Commitment mitunter weniger bereit ist, seine Meinung bzgl. des Investments zu ändern und somit länger daran festhält als er es getan hätte, wenn niemand von seinen Handlungen (Kauf und baldiger Verkauf) erfahren hätte.

Weder Goldberg noch der Finanzwesir greifen das Thema Anlageberatung auf. Ich denke, es geht wirklich nur um den psychologischen Aspekt - wie immer bei Herrn Goldberg.

Liebe Grüße
Dummerchen


Finanzwesir sagt am 01. Oktober 2016

Hallo meinkleinesdepot, genauso wie ChrisS und Dummerchen es sagen: Jedesmal wenn Du über Deine Erwerbungen berichtest wird das Commitment stärker. Jedesmal beschriebst Du, warum Du Dich für diese Aktie entschieden hast und die Gründe, die für einen Verkauf sprechen werden immer kleiner.
Was gerne vergessen wird: Du hast die Aktie gekauft und nicht geraubt. Es hat also jemanden gegeben, der es für eine schlaue Idee hielt, die Aktie loszuwerden.
Warum ist es zwingend, dass der Verkäufer falsch liegt? ;-)

Gruß
Finanzwesir


meinkleinesdepot sagt am 02. Oktober 2016

| Ja, die Geschichte mit dem Commitment/Confirmation bias leuchtet mir ein. Es wird zu wenig über Fehlinvestitionen geschrieben, meist wird das wohl aus Scham vertuscht. Da könnte man für mehr Offenheit plädieren. Und für den Fondsmanager der letztlich Werbung für sein Produkt macht kann ich die Argumentation auch nachvollziehen, hier ist das Problem offensichtlich. Auch für Geschichten a la: "Kaufen sie jetzt VW, die werden steigen" bin ich total auf eurer Seite.
Die Selbstverstärkung durch das Öffentlichmachen muss aus meiner Sicht aber nicht nur einen negativen Effekt haben (Kurse fallen, ich halte, mache am Ende Gewinn).
Getroffene Hunde bellen, deshalb hatte ich geschrieben. Mir will eben nicht ganz einleuchten, warum ich nicht mehr über meine Trades schreiben soll bzw. mit dem Schreiben darüber "einen großen Fehler mache". Wenn ich durch meine öffentliches Schreiben, am Ende z.B. disziplinierter eine Sparplan einhalte, Feedback für meine Investitionen bekomme oder meine Strategie optimieren kann, profitiere ich doch davon?
Weiter gibt es in einem liquiden Markt immer jemanden der verkauft (hoffentlich). Die Gründe sind zum Glück nicht transparent. Man würde ja verrückt werden. Vor allem wenn es um längefristiges Anlegen, z.B. mit regelmäßigen ETF-Sparen geht, ist es aus meiner Sicht völlig schnuppe, dass gerade jemand denkt: ich verkauf jetzt besser, die Kurse werden fallen. Die perfekte Entscheidung gibt es nicht.
Die ganze Finanz-Bloggerszene lebt doch davon, dass Menschen den Mut haben über ihre womöglich schlechten Kauf/Verkauf-Entscheidungen öffentlich im Internet berichten. Ich habe auch spekulatives Zeug im Depot, z.B. Rubel-Anleihen und schreibe darüber. Kann gut sein, dass der Rubel krass an Wert verliert. Dann war es eine dämliche Entscheidung diese Anleihen zu kaufen, aber das weiß ich ja nicht vorher.
Ich stells mir einfach furchtbar langweilig vor, wenn keiner mehr schreibt, was er kauft =) Ohne Commitment gehts doch im Leben überhaupt nicht voran!
Und nochmal: Ich kann verstehen, dass man über seine Trades nicht schreiben will. Muss keiner machen. Aber für mich entsteht mit dem Link der Eindruck, das blose Schreiben über die Trades verschlechtere die eigene Performance. Und das will mir nicht einleuchten.
Haarspalterei und so....


ChrisS sagt am 02. Oktober 2016

@meinkleinesdepot

"das blose Schreiben über die Trades verschlechtere die eigene Performance."

Das hat ja niemand behauptet - kann man auch nicht, denn dafür bräuchte man schon belegbare Fakten (ich stelle mir gerade ein Experiment vor, in dem tausende Anleger in zwei Gruppen eingeteilt werden, die eine schreibt über ihre Investments, die andere nicht.
Und dann schaut man nach einem ausreichend langen Zeitraums nach wer "besser" war :-D Ich könnte auch nicht sagen wer dabei nun "gewinnt", und auch Herr Goldberg gibt dazu ja nur rhetorisch argumentierte Mutmaßungen ab.). Wie gesagt, mag sein dass der Kern deines Anstoßes eher in der vom Wesir gewählten Link-Überschrift als im Artikel selbst liegt (ja, "Fehler" wäre mir persönlich auch etwas überzogen formuliert, aber hey wenns Aufmerksamkeit erzeugt, und du musst zugeben bei dir hats ja anscheinend auch gewirkt ;-).

"Die ganze Finanz-Bloggerszene lebt doch davon, dass Menschen den Mut haben über ihre womöglich schlechten Kauf/Verkauf-Entscheidungen öffentlich im Internet berichten."

Naja, ...eigentlich nicht. Viele Blogs leben eigentlich garnicht davon, nur detailliert über ihre Trades zu berichten, oder bestimmte Einzelinvestments zu besprechen.
Hier beim Finanzwesir gehts eigentlich auch null um sein persönliches Portfolio oder dessen Performance, sondern eher um allgemeinere Finanzthemen - was ich auch viel angenehmer finde, denn das hat größeren (und längeren) Nutzwert für mehr Leser, anstatt dass es nur darum geht was er selbst nun persönlich kauft, hält oder verkauft - was mich ehrlich gesagt auch wenig interessieren würde.

Es gibt ja auch verschiedene "Arten" von Finanzblogs, oder sagen wir eher "Subkulturen" in der Finanzblogszene.
Dazu gehören natürlich die Einzelwerte-Stockpicker, auf deren Blogs Unternehmen bewertet werden und taktisch nach guten Trades Ausschau gehalten wird, aber eben auch die Fraktion der passiv-ETF-Weltportfolio B&Hler... da lohnt es sich ja auch eigentlich garnicht, groß über das eigene Depot zu schreiben, weil es eigentlich nicht viel zu schreiben gibt, ausser der immer gleichen Mitteilung "jo, hab diesen Monat wieder meine Sparrate ins gleiche World/EM-Portfolio investiert".
(Verkauft werden soll ja eh nicht). Diese Leute haben ja auch alle ein relativ ähnliches Portfolio, und damit auch ähnliche Wertentwicklungen, also recht wenig "Aufregung", mit der man nun unbedingt jede Woche gleich fünf neue Blogartikel schreiben könnte. Diese Art der Anlage ist relativ "langweilig" - und das schätzen ihre Vertreter ja auch daran.


Sabinchen sagt am 06. Oktober 2016

Ein interessanter Link aus KW40:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/commerzbank-gibt-ihr-etf-geschaeft-auf-14467896.html
Was das letzendlich für Comstage bedeutet bleibt abzuwarten.

Sabinchen


Das Buch zum Blog: 440 Seiten voller Informationen. Jetzt im Handel erhältlich.


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