17. Juni 2021


Den richtigen Alpha-Fonds finden

In diese Fonds können Sie investieren

In meinen Artikeln

Alpha-Strategie und Trendfolge geht es um das große Ganze. Aber jetzt müssen wir von der Theorie in die Praxis. Sonst wird das nichts mit dem Vermögensaufbau.

Dabei haben wir mit zwei Problemen zu kämpfen.

  1. Wir stehen mit den Alpha-Fonds da, wo wir mit den ETFs vor vierzig Jahren waren. Kaum Angebot und dazu noch eine BaFin, die das am liebsten wegregulieren würde.
  2. Die brauchbaren Alpha-Fonds zu finden ist deutlich aufwändiger, als einen ETF auszuwählen.

Der Alpha-Fonds-Markt: Ein Überblick

Wir stehen hier vor der unheiligen Allianz aus Privatanleger-Welpenschutz und mangelnder Bekanntheit.

Alpha-Fonds gelten als riskant. BaFin und Banken sortieren diese Fonds deshalb in die Risikoschächtelchen mit den hohen Nummern ein. Privatanleger sollen von solchen Produkten eher ferngehalten werden.

Risiko wird hier allerdings politisch-regulatorisch definiert. Eine griechische Staatsanleihe ist in diesem starren Koordinatensystem sicherer als die Apple-Aktie. Aber das ist nun mal das rechtliche Spielfeld. An diese Regeln müssen sich Banken und Fondsanbieter halten.

Kaum potentielle Kunden und eine Menge Papierkram. So stellt sich die Situation in Deutschland für die meisten Fonds dar. Deshalb arbeiten die meisten Alpha-Fonds mit institutionellen Anlegern zusammen und verlangen in der Regel eine Mindesteinlage von 100.000 Euro oder Dollar.

Es gibt allerdings einige Fonds, die Ihnen als Privatanleger offenstehen. Die wollen wir jetzt ausgraben.

Alpha-Fonds auswählen

Während es für ETFs zahllose Quellen gibt, die Ihnen bei der Auswahl helfen, sind Sie bei der Selektion von Alpha-Fonds auf Ihre eigene Spürnase angewiesen.

  1. Starten Sie mit einer Google-Suche nach "Trendfolger Fonds Futures UCITS" und durchwühlen Sie Ergebnisse nach geeigneten Hinweisen. 
  2. Nutzen Sie den Morningstar-Fundscreener und schauen Sie sich in der Kategorie "Alt – Systematic Futures" (gut 340 Fonds) um.
  3. Oder lesen Sie weiter.

Die Alpha-Checkliste

Das ist der Auswahlprozess, den wir auch bei Democratic Alpha anwenden (siehe Erläuterung am Artikelende).

Damit ein Alpha-Fonds in die engere Auswahl kommt, muss er die folgende Checkliste überstehen:

Notwendig aber nicht hinreichend

Wenn diese drei Kriterien nicht erfüllt sind, können Sie abbrechen.

  1. Hohe Alpha-Reinheit (keine beziehungsweise eine geringe Korrelation zu ETFs)
  2. Geringe kurzfristige Korrelation zu Börseneinbrüchen (Börseneinbruch = Kurssturz um mindestens minus 20 %). Abhängig von der Trägheit der Alpha-Strategie darf der Alpha-Fonds ein wenig einbrechen, muss sich dann aber rasch erholen und Krisen-Alpha liefern.
  3. Über einen Börsenzyklus: Aktienähnliche Erträge, aktienähnliches Risiko

Jetzt wissen wir, ob das Ding grundsätzlich brauchbar ist. Was wir aber noch nicht wissen: Was liefert die Performance: Der Zufall, Können oder Betrug? Also weiter.

Der Lorbeer-Check

Wie hat sich der Fonds in der Vergangenheit geschlagen

  1. Kursgewinne: reiner Zufall oder mit statistischer Signifikanz? 
  2. Wir wollen eine Sharpe-Ratio von plus minus eins sehen. Schneeballsysteme wie das von Bernie Madoff haben Sharpe-Ratios zwischen 2,5 und 4. Sharpe-Ratios, die – im Guten, wie im Bösen (Sharpe kann auch negativ werden) – zu stark von der eins abweichen, sind immer ein Zeichen für Fäulnis und Betrug. Sharpe-Ratios zwischen null und eins zeigen an: Der Fonds ist besser ist als Tagesgeld, aber der Gewinn entspricht nicht dem eingegangenen Risiko. Mit anderen Worten: Der Fonds muss Leistung bringen, darf aber nicht gedopt sein.

Der Elite-Check

Jetzt scheidet sich die Spreu vom Weizen. Vergleich der bisherigen Performance mit 

  1. strategisch sehr ähnlichen von uns bereits bewerteten Fonds,
  2. aktiven und
  3. passiven Benchmarks auf Performanz und Erklärbarkeit von positiven und negativen Unterschieden. Der Fonds muss nicht am Index kleben. Wir wollen nur verstehen, was den Fonds bewegt. Das ist der feine Madoff-Filter.

Der Kosten-Check

  1. Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis?
  2. Wie viel kostet uns das gelieferte Alpha?
  3. Liefert ein anderer Fonds preisgünstiger?

Der Gesundheits-Check

Größe und Wachstum des Fonds im Verhältnis zur Kapazität der ausgebeuteten Alpha-Quelle. Wir verlangen eine aktienähnliche Rendite von unserem Alpha-Fonds. Also im Schnitt acht Prozent vor Steuern und Inflation. Ein Fonds, der 500 Millionen Euro an Anlegergeldern verwaltet sollte im Schnitt so 40 Millionen Euro Alpha pro Jahr fördern. Schlecht, wenn die Alpha-Quelle nur eine Kapazität von 10 Million Euro hat. Der allseits beliebte burmesische Wasserbüffelmarkt mag ein tolles Alpha liefern – aber Burma ist klein und der Wasserbüffelvorrat ist endlich. So ein Fonds-Godzilla haut da einfach alles platt.

Beachten Sie auch den Fluch des Erfolgs. Fonds und Markt passen zusammen. Eine endlose Karawane schwer mit Alpha beladener Wasserbüffel trägt die Rendite in die Geldspeicher. Focus Money, Handelsblatt und Capital berichten und flugs wird das Strong Buy der Redaktionen mit 300 Millionen Euro Anlegergeldern zugeschüttet. Zuerst ist das Fonds-Management optimistisch: "Wir werden der südostasiatische Wasserbüffel-Fonds", nur um dann festzustellen: Südkorea steht an der Schwelle zum Industrieland und auch in Thailand und Vietnam bevorzugt man Traktoren im Reisfeld. Blöd gelaufen.

Merke:

  1. Märkte haben natürliche Grenzen, die man nicht ungestraft überdehnt oder gar überschreitet
  2. So was wollen Sie nicht im Depot haben.

Fonds-Management: das Leben, das Universum und der ganze Rest

Jeder Fonds ist nur so gut wie das Team, das ihn jeden Tag hegt und pflegt. Deshalb muss auch die Mannschaft, die hinter dem Fonds steht, durchleuchtet werden. Unter anderem interessieren die Antworten auf diese fünf Kernfragen

  1. Wie präsentiert sich das Team im Netz (Blog, Podcast, Youtube)?
  2. Wie sieht es mit den Geschäftsprozessen aus?
  3. Wie viel Geld wird in die Weiterentwicklung der Algorithmen gesteckt?
  4. Wie attraktiv ist der Fonds als Arbeitgeber?
  5. Wie ist es um die Integrität des Top-Managements bestellt? Das ist der feinste Madoff-Filter. Werden Sie misstrauisch wenn jemand, der das Licht und den Beifall der Öffentlichkeit sucht, nicht transparent arbeitet und Kritik kleinredet. Diese Leute geraten leicht in Versuchung, „nachzubessern“, wenn es einmal nicht so gut läuft. Bestes Beispiel: (Bernie Madoffs Gefängnis-Interviews). Halten Sie Ausschau nach Managern mit einer eigenen Meinung, die transparent arbeiten und kein Problem damit haben, anzuecken. Unbequeme – aber wahre – Äußerungen und konsequentes Vertreten konträrer Einzelmeinungen sind keine Bockigkeit, sondern notwendige Eigenschaften, um zu überleben.

Vieles lässt sich recherchieren, aber es geht doch nichts über einen Besuch, Telefonkonferenzen und einen regen Mail-Austausch mit dem Fonds-Management. Versuchen Sie an der Investor-Relations-Abteilung vorbei direkt ins Gespräch mit dem operativen Team zu kommen.

Das Finale

Tragen Sie alle Informationen zusammen, bewerten Sie die einzelnen Puzzlestücke und lassen Sie sich dann Ihre Meinung von den ausgewiesenen Branchenexperten Ihres Netzwerks kaputt machen. Nur wenn Sie bereit sind, die gleichen Mühen auf sich zu nehmen wie Ihre Fonds-Manager, werden Sie Erfolg haben.

"Du musst dich zwingen, gegensätzliche Argumente in Betracht zu ziehen. Besonders, wenn sie deine liebsten Ideen infrage stellen."
Charlie Munger

Diese Alpha-Fonds haben den Auswahl-Prozess überstanden

Die Fonds, die diesen Prozess überstehen, sind zwar immer noch keine garantierten Gewinnerfonds. Aber zumindest haben Sie die Loser ziemlich sicher ausgeschlossen. Mehr können Sie nicht erwarten. An der Börse werden Sie für den Kontrollverlust bezahlt. Kein Kontrollverlust, keine Rendite.

Der letzte Filter, den wir noch brauchen, ist der Privatanleger-Filter: Welche Fonds sind denn überhaupt kaufbar? Ich habe die Comdirect als Referenz genommen, weil Comdirect einer der größten Anbieter ist. 

Bevor Sie jetzt losstürmen und Alpha-Fonds kaufen: Erst die Checkliste abarbeiten! Ob diese drei Fonds für Sie geeignet sind und in Ihr Depot passen, müssen Sie selbst entscheiden. Ich liefere den Anfangspunkt für Ihre Recherche und überlasse Sie dann dem ollen Kalenderspruch

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Viel Erfolg.

Name ISIN Bemerkung
MAN AHL Trend Alternative in USD A LU0503879685 Ab 250 €
Dunn WMA Institutional UCITS Fund – A USD ACC IE00BYZJ5K48 Auf Anfrage
Assenagon Alpha Volatility R EUR LU2001393136 Ab 250 €

Tabelle: Auswahl an Alpha-Fonds mit Kaufmöglichkeit für Privatanleger, die die Kriterien der Alpha-Checkliste erfüllen.

Da diese Alpha-Kauferei in der Praxis - mangels Produkten - nicht ganz so einfach ist, haben

Achtung: Wichtige Offenlegung

Norbert, ich und noch zwei weitere Gesellschafter die Dr. Mittwollen Invest GmbH gegründet, um das Thema Alpha weiter zu demokratisieren. Unsere Strategie heißt Democratic Alpha. Sie kombiniert ETFs mit von Norbert ausgewählten Alpha-Fonds und ist bereits ab 10.000 € zu haben. 10.000 € ist ‘ne Menge Geld. Aber dafür haben Sie auch den Zugriff auf Fonds, die normalerweise eine Mindestanlage von 100.000 € haben.
Das ist keine Kaufempfehlung, sondern nur der transparente Hinweis auf diese wirtschaftliche Beteiligung.

(awa)

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Kommentare

Philipp123 sagt am 19. Juni 2021

Erst dachte ich der Finanzwesir will uns wieder trollen, aber die Pointe kam einfach nicht. Tja, schade eigentlich. Wenn man sich fragt, warum nicht alle reich sind, wenn man doch einfach über Jahrzehnte in einen Indexfonds investieren müsste: Es liegt an den Sirenengesängen der Finanzindustrie und dem pausenlosen Strom an neuen Produkten, die man unbedingt braucht, weil jetzt alles anders ist.

Was ich nicht verstehe: Wenn Rendite = Kontrollverlust ist, wie kann man dann erwarten durch Alpha-Fonds weniger Kontrollverlust bei gleicher Rendite zu erhalten... und das über Jahrzehnte. Dazu muss sich wohl jeder seinen Teil denken. Ist der Finanzwesir als DIE Buy&Hold-passiv-marktbreit-ETF-Instanz gerade gestorben?


Lejero sagt am 19. Juni 2021

Interessante Artikelserie zum Thema Alpha-Fonds. Allerdings kann ich die Berechnung zur Überrendite nicht nachvollziehen. Nach meiner Berechnung schlägt ein 100% Buy and Hold die Rendite eines Mischvehikels aus ETF und Alpha.
Allerdings sieht man bei den genannten Alpha-Fonds wirklich sehr schön, dass diese in der Krise antizyklisch loslegen, und das ist tatsächlich was zum Beispiel für die Entnahmephase. Um dort nicht zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt verkaufen zu "müssen" könnte man sich eine kleine Sicherheitsposition in Alphafonds anlegen, zum Beispiel in Höhe einer Jahresentnahme. Und dann überlegt man sich bei jeder Entnahme, abhängig davon wo die Börse steht, ob man einen ETF Anteil verkauft oder die Alpha-Position auflöst.


Stephan sagt am 19. Juni 2021

Tolle Performance (seit Jan 2021!!!), bei nur 5%Ausgabeaufschlag und lediglich 1,5% jährlicher Gebühr.
Ich wünsche noch allen viel Spaß und bin damit raus.


Paul sagt am 19. Juni 2021

Lieber Finanzwesir,
Toller Artikel!
Leider sind die genannten 3 Fonds nur ab 100 KEuro handelbar, zumindest bei Comdirekt.


Matthias sagt am 19. Juni 2021

Lieber Finanzwesir,

vielen Dank für die mühevolle Aufschlüsselung der Alpha-Strategie und Trendfolge!

Was würde jedoch ein Gerd Kommer dazu sagen?

Außerdem frage ich mich, wie man das ohne die am Ende vorgestellte Democratic Alpha selbst unsetzen soll?
Warum wurden genau diese drei Fonds ausgewählt? Haben sie sich so toll in den Finanzkrisen der jüngsten Vergangenheit geschlagen?

Kurzum, mir erscheint die ausführliche Herleitung letztlich als Werbung für die neue Vermögensverwaltung. Schade.

Gruß,
Matthias


Finanzwesir sagt am 19. Juni 2021

Hallo Philipp123,

"Es liegt an den Sirenengesängen der Finanzindustrie und dem pausenlosen Strom an neuen Produkten, die man unbedingt braucht

Erst einmal geht es mir nicht um Produkte, sondern um das Konzept. Nur: Wann immer ich im letzten Jahr mit Anelgern darüber gesprochen habe kam die leidige Produktfrage: Wie setze ich das in die Praxis um? Deshalb habe ich mich entschlossen diesen Artikel zu verfassen. Er legt den ganzen Auswahlprozess offen, jeder kann das jetzt selbst machen.
Oder eben bleiben lassen.

"weil jetzt alles anders ist."

Ist es nicht. Es ist so, wie es immer ist. Trendfolge basiert auf menschlich, allzu menschlichem Verhalten. Das Auszahlungsprofil der Alpha-Fonds geht komplett gegen die menschliche Psychologie. Kleine Verluste sammeln und dann der Jackpot. Genau umgekehrt wie bei ETFs. Deshalb sind die Dinger schwer vermittelbar.

"Was ich nicht verstehe: Wenn Rendite = Kontrollverlust ist, wie kann man dann erwarten durch Alpha-Fonds weniger Kontrollverlust bei gleicher Rendite zu erhalten...

Es ist nicht weniger Kontrollverlust. Es ist ein anderer Kontrollverlust

  • Kontrollverlust ETF: Wann kracht es mal wieder um 20, 30, 50 Prozent nach unten?
  • Kontrollverlust Alpha-Fonds: Schafft das Management es, die Verluste in den guten Jahren gering zu halten.

Beide sind agnostisch, was die Zukunft angeht. Keiner behauptet zu wissen, was kommt. Das habe ich in meinen anderen Artikeln zum Thema Alpha geschrieben.

"Ist der Finanzwesir als DIE Buy&Hold-passiv-marktbreit-ETF-Instanz gerade gestorben?

Nein, denn ich war es nie. Mein Motto: Finanzen geregelt - Freiräume geschaffen. ETFs können dazu einen Beitrag leisten. Wenn ich jetzt etwas finde, dem ich ein ähnliches Potential zutraue, was soll ich dann machen?

  1. Schweigen, das heimlich umsetzen und dann - um mein Image nicht zu beschädigen - nach aussen immer fleißig 100% ETF verkünden? Wie so ein Schauspieler, der mit 60 immer noch den jugendlichen Liebhaber spielt?
  2. Offen und ehrlich sagen, dass ich mich weiter entwickelt habe, meine Erkenntnisse teilen und dann gehen wir den Weg zusammen?

Mich erinnert das ein bisschen an den Aufschrei, als Bob Dylan damals zur elektrischen Gitarre griff. Großes Unverständnis bei den Fans. Die wollten ihren akustischen "Blowin' in the winds"-Bob wieder haben.
Herr Dylan: "Ich bin kein Klampfenhansel, ich bin Musiker. Ich nutze die Stilmittel, die mir sinnvoll erscheinen"

"The New York Times reported that Dylan “was roundly booed by folk-song purists, who considered this innovation the worst sort of heresy.”
Dylan at Newport is remembered as a pioneering artist defying the rules and damn the consequences.
He drew a line between himself and those who tried to claim him: “I try my best to be just like I am, but everybody wants me to be just like them.” And he warned those wary of following new paths: "He not busy being born is busy dying." Quelle

Nun spiele ich weiß Gott nicht in der Liga eines Bob Dylan, aber auch mit 55 nehme ich für mich in Anspruch neue Dinge zu lernen.
Panta rhei - das Leben fließt.

Nehmen wir die ETFs: Breit diversifiziertes Buy & Hold ist jetzt finanzielle Allgemeinbildung.

  • Als John Boogle in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vorschlug, man könne doch überdurchschnittlich verdienen, indem man den Durchschnitt anstrebt, war das erstens lachhaft nud zweitens unamerikanisch. Einfach nur erbärmlich.
  • Um die Jahrtausendwende wurden dann die ersten ETFs in Deutschland zugelassen.
  • War aber immer noch massive Nische. Nur so ein Spinner namens Gerd Kommer hat Bücher darüber geschrieben und passive Anlegen propagiert.
  • Dann 2009 die Subprime-Krise, danach war das Vertrauen ins Finanzestablishment gründlich weg und die ETFs bekamen ihre publizistische Chance. Das war auch die Zeit, als wir unser Depot umgestellt haben. Da war das Angebot noch sehr begrenzt und teuer und JustETF noch nicht gegründet.
  • 2014 dann die Gründung des Finanzwesir-Blogs. Langsam war es soweit, dass man mit passivem Investieren offene Türen eingerannt hat.
  • Seit 4 - 5 Jahren ein massives publizistisches Trommelfeuer pro ETF. Egal ob Blogger, TV (öffentlich-rechtlich und privat), Magazine aller Couleur (selbst in Frauenzeitschriften vom Kaliber "In Sorge um

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