15. Juli 2015


Die zwei einzigen Wege, reich zu werden

Bevor jetzt alle in Richtung Sommerferien abhauen, hier noch eine Kleinigkeit zum Nachdenken an Pool, Strand oder Berg.

Es gibt nur zwei Wege, reich zu werden: Verdiene mehr oder brauche weniger. Das ist alles.

Sie wollen den Prozess beschleunigen? Machen Sie beides.

Sorgen Sie für eine Gehaltserhöhung, nehmen Sie einen Nebenjob an, verkaufen Sie Ihren Kram auf eBay …
Auf der anderen Seite: Kaufen Sie keinen Kram, den Sie nicht brauchen.
Mehr müssen Sie nicht wissen.

Aber

Einen Freiheitsgrad haben Sie:

Sie definieren, was reich bedeutet.

Diese Definition macht den Unterschied.

Ihre Entscheidung. Leben Sie mit den Konsequenzen. Wählen Sie weise.

Zum Weiterlesen

  1. Alle wichtigen Dinge sind banal
  2. Inventur machen ‒ Im Kampf gegen die Flut der Dinge

(awa)

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Kommentare

Ric sagt am 15. Juli 2015

Hallo Finanzwesir,

du hast recht. In den Medien hat man immer den Eindruck man musste nur eine Idee haben und schwups ist man reich. Wenn man jedoch die Sache mit dem reich werden einmal realistisch betrachtet, wird schnell klar, dass man wie du schon sagst sein Einkommen vergrößern und sparen soll.
Hier bleibt der Blick als erstes bei dem Einkommen vergrößern hängen. Sparen hingegen wird als lästig empfunden, als altbacken, uncool.

Wenn ich fragen würde: "Was ist besser, einen Euro mehr verdienen oder einen Euro mehr sparen?" Was wäre wohl die Antwort? Ich denke über 80 % würden sagen einen Euro mehr verdienen.

Jedoch ist es so: Wenn ich einen Euro verdiene, muss ich diesen zu sagen wir mal 30% versteuern. Zusätzlich werden auf diesen Euro Krankenversicherungs-,Renten- und Arbeitslosenbeiträge fällig. Nicht zu vergessen die Kirchensteuer. Das heißt, von dem verdienten Euro kommen im Endeffekt nur ca. 50 Cent auf dem Konto an. Wenn ich jedoch einen Euro spare, dann habe ich wirklich einen Euro den ich frei zur Verfügung habe zum Beispiel zum Investieren.

Viele Grüße
Ric

Auf dem Blog von Ric gibt es hierzu diesen Artikel: Geld sparen um schneller reich zu werden


Michael C. Kissig sagt am 15. Juli 2015

Bernard Baruch meinte dazu: "Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns".

Auf dem Blog von Michael C. Kissig gibt es hierzu diesen Artikel: iNTELLiGENT iNVESTiEREN


Ben Roth sagt am 15. Juli 2015

Bei meinen Finanziellen Ueberlegungen gehe ich immer von 4 Stellhebeln aus:

  1. Verdienst
  2. Ausgaben
  3. Steuern
  4. Investments

Dies ist fuer mich ein nuetzliches Mentales Modell, ich kann mich z.B. auf eine Kategorien konzentrieren, und schauen ob es dort Optimierungsmoeglichkeiten gibt.

Diese kann man dann nach verschiedenen Aspekten aufdroeseln, z.B:

  • Kurzfristig: Ausgaben
  • Mittelfristig: Verdienst, Steuern
  • Langfristig: Investments
  • usw.

Barbaz sagt am 16. Juli 2015

Ric,

sogar ohne Steuern erhöht 1-Euro-sparen die Sparrate mehr als 1-Euro-mehr-verdienen. :-)


Fräulein Zaster sagt am 16. Juli 2015

Witzig, ich arbeite gerade an einem Beitrag der "Der einzige Weg reich zu werden" heißen soll.
Aussage: Lebe unter deinen Verhältnissen.

Mehr verdienen impliziert in den meisten Fällen nämlich auch "lifestyle inflation", was auf dem Weg zum Reichtum kontraproduktiv ist.

Auf dem Blog von Fräulein Zaster gibt es hierzu diesen Artikel: Sauerkraut und Zaster


Finanzwesir sagt am 16. Juli 2015

Hallo Fräulein Zaster,
ja, letzendlich erzählen wir Finanzblogger immer das Gleiche. Meine Frau amüsiert sich auch schon darüber: "Immer wieder nett zu lesen, aber - lieber Mann - Du wärmst doch auch seit eineinhalb Jahren immer wieder die selbe Geschichte auf." ;-)

Gruß
Finazwesir


Marco sagt am 16. Juli 2015

Hallo Finanzwesir,

ja, du hast Recht. Oft schreibt die Finanzbloggerschaft sinngemäß ähnliche oder gar gleiche Gedankengänge auf.

Und es mag grundsätzlich nur diese zwei Wege aus weiterer Distanz betrachtet geben. Aber es ist doch interessant zu sehen, wie der Einzelne diesen Weg bestreitet. Ob er nur sein Einkommen erhöht oder lediglich seine Ausgabe senkt. Oder eben beides kombiniert. Setzt er auf ETFs oder Einzelwerte? Welche weiteren Nebeneinkünfte hat er? Wie und woran spart er?

Und deshalb glaube ich, dass auch die vorkommenden Wiederholungen, sei es in ein und dem selben Blog oder von verschiedenen Autoren, die inhaltlich dasselbe von sich geben, für den interessierten Leser sehr wertvoll sein und verschiedene Sicht- und Denkweisen bieten können.

Man sollte halt nur nicht übertreiben.

Grüße, Marco

Auf dem Blog von Marco gibt es hierzu diesen Artikel: Warum Jason finanziell frei sein wird


Sebastian sagt am 17. Juli 2015

@Marco:

Die Fakten hat man schnell verstanden. Ausgaben minimieren, Einkommen maximieren. Wie der Einzelne dies aber für sich umsetzt bleibt dauerhaft interessant.

@Finanzwesir: Könntest du nicht eine neue Rubrik einführen für Berichte über einzelne Privatpersonen oder Haushalte + deiner Analyse dazu?

Gruß, SeBo


Akim sagt am 17. Juli 2015

ja, letztendlich erzählen wir Finanzblogger immer das Gleiche...

Vielleicht erinnert sich noch jemand an Volker Loomans Kolumne "Die Vermögensfrage" in der Samstagsausgabe der FAZ. Auch der variierte knapp ein Dutzend Themen über Jahre und dennoch war es lesenswert :-)

Auch bei Geldanlagen, egal auf welcher Hochglanzbroschüre sie beworben werden sollte man immer die gleichen Fragen stellen, wie: wer verdient, wer trägt das Risiko und welche Kosten fallen an.

Grüße
Akim


Michl sagt am 17. Juli 2015

Lieber Finanzwesir, ich finde heute ist es Zeit "Danke" zu sagen! Deine Artikel sind wirklich klasse, sehr informativ und zugleich unterhaltsam, deshalb ein ausgesprochen großes Lob von meiner Seite!

Seit ca einem halben Jahr verfolge ich intensiv deinen Blog. Habe mich hier ausgiebig schlau gelesen und ähnlich deiner Strategie vor ein paar Monaten meine ETF-Sparpläne gestartet - vor ein paar Wochen habe ich schon den Sprung über die 1000,- EUR-Marke beim Depotvolumen geschafft, ja und in dieser Woche war es endlich so weit: ich habe mein erstes passives Einkommen erzielt!!! 12,83 EUR Ausschüttung, und das auch noch steuerfrei dank Freistellungsauftrag :-)) Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!!!
Gut, natürlich lässt sich das noch steigern, aber immerhin, der Einstieg ist wirklich vielversprechend.
Viele Grüße,
Michl


Finanzwesir sagt am 17. Juli 2015

Hallo Michl,
Gratulation. So fängt's an. Ein Vorteil der Ausschütter, man sieht das Geld auf dem Konto. Das motiviert. Bleib dran und vergiß eins nicht: Wenn die Kurse fallen, bekommst Du mehr Firma fürs gleiche Geld ;-)
Was Dir noch fehlt ist ein solider Crash. Deshalb: Investier' im Überschwang der Gefühle nicht zu viel. Sei weiter stolz auf Dich und Deinen Erfolg aber: Du hast den einfachen Teil gut gemeistert, damit bist Du besser als 86% aller Deutschen. Jetzt kommt der schwere Teil, die Achterbahnfahrt, die man Börse nennt.

Aber lass Dir das Wochenende nicht von einem alten Meckerheini wie mir vermiesen. Du hast allen Grund zum Feiern ;-)

Gruß
Finanzwesir


Finanzwesir sagt am 17. Juli 2015

Hallo Sebastian,

"Könntest du nicht eine neue Rubrik einführen für Berichte über einzelne Privatpersonen oder Haushalte + deiner Analyse dazu?"

Na ja, dazu müsste ich ja erst einmal willig "Opfer" in der Leserschaft finden. ;-)
Zum anderen finde ich das sehr schwer so aus der Ferne. Die Leser müssten sich schon sehr ausziehen, damit ich wirklich halbwegs sinnvoll analysieren kann.
Also über die Allgemeinplätze hinaus. Ein "Verkauf den BMW und leg Dir einen gebrauchten Dacia zu." geht immer. Aber wie zielführend ist das?
Meine Befürchtung: Es wird sehr aufwändig für die Leser und für mich und der Nutzen ist begrenzt.

Gruß
Finanzwesir


Jens sagt am 29. Juli 2015

Hallo Finanzwesir.

Du hast selbstverständlich recht. Allerdings schafft man es nur als Unternehmer zu wirklichem Reichtum.

Schon Rockefeller sagte:
Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

Dazu kommt noch:
Als Angestellter ist es schwierig sein Gehalt so zu steigern das auf vernünftige Sparquoten kommt.

Gruß
Jens

Auf dem Blog von Jens gibt es hierzu diesen Artikel: Die Mathematik der finanziellen Freiheit


Das Buch zum Blog: 440 Seiten voller Informationen. Jetzt im Handel erhältlich.


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