18. Mai 2018


Das haben die anderen diese Woche geschrieben (KW 20 / 2018)

Diese Artikel sind mir in dieser Woche in der deutschsprachigen Finanzblogosphäre aufgefallen.

Beim Freiheitsmaschinist: Auch ganz normale Menschen können genug Fuck-you-money ansparen um mit 55 in Rente zu gehen.

Meine Morgenroutine - ein Weg für mich mit Stress umzugehen.

[BaFin-Journal Mai 2018](https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/BaFinJournal/2018/bj_1805.pdf?__blob=publicationFile&v=3), ab Seite 18, der Artikel “MiFID II - Marktuntersuchung zur Umsetzung der Verhaltenspflichten”. Der Titel ist etwas sperrig, aber der Artikel ist interessant. Die BaFin hat 40 Institutionen um Informationen zu den folgenden Themen gebeten. Telefonaufzeichnung, Geeignetheitserklärung und Ex-ante-Kosteninformation. Mit dabei waren zehn Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie insgesamt 20 Privat- und Auslandsbanken. Unter diesen waren sechs große Filialbanken, drei Direktbanken und vier Institute mit größeren Netzwerken vertraglich gebundener Vermittler. Besonders nett: Die letzten beiden Sätze im Kasten “Aufbau der Marktuntersuchung”: >”Die Teilnahme an der Marktuntersuchung war freiwillig. Alle 40 Institute beteiligten sich.” Das Fazit: Holpriger Start, aber es wird besser. Wenn nicht, wird die BaFin auf ein paar Finger klopfen. Mein persönliches Metafazit: Das Gespräch von Mensch zu Mensch ist tot. Zumindest, wenn es um weniger als 1.000.000 € geht. Das wird alles schriftlich und digital abgewickelt. Also Robo via Browser & App. Dann ist das compliancesicher. Jetzt ist die BaFin noch gnädig. Aber im Frühjahr 2019 muss alles laufen.

(awa)

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Kommentare

Leser sagt am 18. Mai 2018

Beim Freiheitsmaschinist: Auch ganz normale Menschen können genug Fuck-you-money ansparen um mit 55 in Rente zu gehen.

Wie weit die Definition von "ganz normal" doch von "durchschnittlich" entfernt sein kann...

Es geht ja um eine Familie, die (für 2 Jahre ein Haushaltseinkommen von 3.578 € netto und danach) mindestens 4.564 € netto monatlich hat, was deutlich über dem Medianeinkommen liegt.
Raten fürs Haus (757 € Zins & Tilgung) und die monatlichen Lebenshaltungskosten von 2.500 € ergeben langfristig einen monatlichen Sparbetrag von 1.307 €. Das ist nicht nur weit über der bundesdeutschen Sparquote; das ist sogar mehr, als viele überhaupt sparen könnten.

Ich finde es auch gewagt, der Familie mit zwei kleinen Kindern in der selbstbewohnten Immobilie zu maximal 10.000 Notgroschen auf dem Tagesgeldkonzo zu raten und sonst nichts weiter in RK1 zu stecken. Klar, kann man für die neue Heizung auch Aktien verkaufen - nur blöd, wenn gerade der Markt schwächelt...

Auf dem Blog von Leser gibt es hierzu diesen Artikel: Leser


Cinmod sagt am 18. Mai 2018

danke -wie immer- für die nette Links zu W.E.!

Will hier nur erwähnen, dass ich schade finde dass manche Leute (in diesem Fall der Freiheitsmaschinist) den Begriff "Fuck-you-money" benutzt. Muss intelligente Geld-Management mit Arbeitgeber-Hass verbunden sein?


Max sagt am 18. Mai 2018

Leider nichts zum Thema, sorry.

Wenn ich heute anfangen möchte exakt ein Produkt die nächsten 30 Jahre zu besparplanen. Ist die Empfehlung immer noch ein Welt-ETF oder kann man ohne schlechtes Gewissen den ARERO nehmen?


ChrisS sagt am 19. Mai 2018

| (@ Finanzwesir, seit ein paar Wochen keine "richtigen" neuen Artikel mehr, und jetzt werden auch die Linklisten schon immer dünner? Ich hoffe ja das heißt nichts schlimmeres als dass einfach mal wieder Urlaubszeit ist :-D)

"Wenn ich heute anfangen möchte exakt ein Produkt die nächsten 30 Jahre zu besparplanen. Ist die Empfehlung immer noch ein Welt-ETF oder kann man ohne schlechtes Gewissen den ARERO nehmen?"

Prinzipiell und "von mir aus" kannst du nehmen was du willst, aber da in der kurzen Frage ja mehrere Bedeutungen stecken, sollte man das ernsthafterweise noch ein bischen länger aufdröseln (dh auch du noch mehr dazu sagen was genau du eigentlich meinst).

Erstmal natürlich auf der rein wörtlichen Ebene, (welches) der Produkte überhaupt 30 Jahre lang durchhalten (existieren) wird, kann man auch nur in Generalitäten sprechen.
Die ersten ETFs kamen so mitte der 90er in Amerika auf, und da einige von denen (wie zB Großväterchen SPY) bis heute noch existieren, sollte es nicht allzu unwahrscheinlich sein das man auch in Zukunft noch lange mit seinen Produkten verbunden sein kann, wenn man die üblichen offensichtlichen Vernunftregeln beherrscht, ie. sich an großvolumige Dickschiff-ETFs auf "Brot-und-Butter"-Standardindizes hält, nicht an das tatsächlich eher wechselhaftere Angebot an kurzlebigeren Trend- und Nischen-ETFs.
Ähnlich auch beim Arero, das mittlerweile auf über 720 mio€ angewachsene Volumen lässt nun nicht unbedingt befürchten, dass er in den nächsten paar Jahren gleich wieder geschlossen wird, aber klar ne restlose Garantie die auch wirklich über Jahrzehnte geht kann nun auch keiner direkt geben.
Es ist halt wie wir's immer sagen, so wenig aufwändig und pflegeleicht die Anlage im laufenden Betrieb doch ist, aller paar Jahre muss man doch mal wieder genauer hinschauen und ggf anpassen/umschichten wenn es eine Änderung der Umstände nötig macht. Auch das ist kein wirklich schlimmer Beinbruch, setzt aber trotzdem mehr Beschäftigung mit dem Thema vorraus als das wirklich "einfach nur 30 Jahre nicht mehr hinschauen müssen".

Aber kommen wir zur eher wichtigeren Frage-Ebene, nämlich wenn gemeint ist:
Welches der Produkte (hier Welt-ETF versus Arero) ist das bessere , was ich lieber solange ansparen sollte?

Haja, und da sind wir auch wieder gleich im nächsten großen Themenkomplex. Das ist so ein kurzer Satz, aber dazu könnte man, wenn man will, auch wieder mehrere Seiten schreiben um die Frage wirklich ernsthaft zu beantworten.
Ich machs mal nicht zu lang (da dabei ja auch eh nur wieder vieles von dem Grundwissen, was hier auf der Seite schon beschrieben wurde, einfach wiederholt werden würde), sondern weise dazu einfach auf die Art/Inhalt der Produkte selbst hin.

Ein Welt-Aktien ETF (zB ACWI oder FTSE All-World) besteht, quelle surprise, "nur" aus Aktien.
Der Arero (und ähnliche Konsorten) ist ein Mischfonds-Produkt, welches Aktien und Anleihen und Rohstoffe im Gepäck hat.
Die Frage, was davon "besser" ist, lässt sich nur beantworten, wenn man denn spezifiziert "besser für was/wen genau eigentlich?".
Rein von der Art der Inhaltsstoffe ergibt sich daraus zb folgendes vereinfachtes Bild. Aktien bringen langfristig die höchste Rendite, dafür muss man aber auch bereit sein, deren hohe Schwankungen aushalten zu können.
Ene Mischung mit Anleihen etc wird die Schwankungsbreite etwas senken können, aber eben auch immer auf Kosten einer langfristig geringeren Rendite als bei der reinen Aktienanlage.
Welches der beiden also "besser" ist, kommt immer auf den Betrachter und seinen Sinn/Ziele an. Auf deutsch - du musst dir selbst erstmal klar werden (das kann auch niemand anderes für dich von aussen sagen, da das allein an deiner Situation, Ansorüchen und Bedürfnissen liegt), wie du dich in dieser Rendite-vs-Risiko Konstellation selbst positionieren willst.
Brauchst du überhaupt so eine (nicht vergessen, renditemindernde) Risikoreduktion, und warum?
Und in welchem Ausmaß überhaupt ? (ist ja nicht gesagt, dass das feste Aktien/Anleihen-Verhältnis im Arero das wirklich zu dir passende ist, kann mehr oder weniger sein).
Ich sag mal so, wenn du selbst schon sagst, es geht um noch 30 Jahre langes Ansparen, also erst ein langfristiges Aufbauen des Anlagevermögens, würde ich persönlich das lieber mit nem reinen Aktien- (ETF) Portfolio machen, weil ich selbst keine Probleme mit den Schwankungen habe (das ist zwar wie gesagt eine persönliche Sache, aber jeder kann auch diese Gewöhnung und Abgehärtetheit selbst ebenso entwickeln, zb durch den schrittweisen Einstieg), also nicht aus Nervenzitter-Psychogründen das Bedürfnis nach dem "Schutz durch die angezogene Handbremse" des Mischfonds (siehe oben, dessen Risikoreduktion heißt halt auch immer langfristige Renditeminderung) habe.

Ansonsten, wenn du über die Produkte noch mehr auf inhaltlicher Ebene erfahren willst, da gab es auch schon einige Artikel hier beim Wesir dazu. Also, über Aktien und ETFs brauch ich wohl keine zu verlinken, da gibt es genug. Zu Arero (und Konsorten) hier ein paar Beispiele:

  • https://www.finanzwesir.com/blog/arero-weltfonds
  • https://www.finanzwesir.com/blog/arero-gold
  • https://www.finanzwesir.com/blog/comstage-vermoegensstrategie-etf

    kann man alles so stehenlassen, ausser vllt eine Änderung, der Arero hat inzwischen auf physische Replikation umgestellt.

    @ Cinmod
    ich benutze den Begriff zwar auch nicht (aber nicht weil ich mir unbedingt um die Ehre der armen Arbeitgeber sorgen mache :-D), aber es hat wohl auch seine Gründe warum er so beliebt und verbreitet (natürlich vor allem in der amerikanischen Finanzblogosphäre, wo er herkommt: https://www.youtube.com/watch?v=xdfeXqHFmPI ) ist - für viele Menschen ist es halt eine attraktive Motivation, die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, um die Möglichkeit zu haben dann auch mal "Fuck You" zu bestimmten Sachen sagen zu können.
    Wie gesagt, das muss man nicht teilen, aber das ist halt oft so. Der Wesir selbst umschreibt das ja etwas ähnlich, aber vielleicht allgemeinverträglicher: "Leben und Arbeiten in der arschlochfreien Zone". Da taucht zwar immer noch ein böses Wort mit auf, aber es wird schonmal klarer was gemeint ist. Wer kein/wenig Geld hat, ist vielen unangenehmen Zwängen unterworfen.
    Wer mehr Geld hat, ist in einer stärkeren Position in der man sich auch mehr selbst raussuchen kann, wie (und mit wem) man seine Zeit verbringen will. Das wars eigentlich schon alles, klar ist das immer noch eine negative Formulierung insofern als dass hpts nur gesagt wird was man nicht will, bzw was man vermeiden will, und man könnte das stattdessen auch positiv formulieren (also bejahend wo man hin will), aber das ist am Ende auch nur wieder eine individuelle semantische Geschmacksfrage, da kann und soll sich jeder selbst audenken was zu ihm am besten passt. :-)

    @ Leser

    das ist eine Diskussion, die auch immer wieder mal bei den verschiedensten Finanzblogs auftaucht.
    Also die Debatte darüber, "ob (und wie) das überhaupt zu schaffen ist", was die Finanzblogs alles so erzählen.

    Wie immer im Leben muss man das halt auch differenziert betrachten.
    Natürlich gibt es bei manchen Blogs, gerade die etwas reißerischer oder pushender auftreten, immer wieder ein paar Sachen die für manche vielleicht überzogen wirken können.
    Eine Behauptung wie "jeder kann Millionär werden!" würde ich so im Prinzip ja auch nicht kommentarlos mit unterschreiben können. Und natürlich gibt es endlos viele mehr oder weniger berechtigte Einwände warum man sich von so manchen Motivationsartikeln nicht angesprochen fühlt (im Niedriglohn gefangen zu sein ist scheiße, Kinder kosten ne Menge Geld, Miete wird auch immer teurer, etc pp...).
    Damit tun sich die Finanzblogs naturgemäß schwer, klar weil sie auch von Leuten betrieben werden die ein gewisses Sendungsbewußtsein haben und den Leuten nicht erzählen wollen "ja ihr habt recht, es hat alles keinen Sinn.
    Gebt's auf, es kann eh niemand schaffen.". Finanzblogs werden meist von Leuten betrieben, die selbst den Arsch hochgenommen haben, sich darum gekümmert haben dass sie besser (als der Durchschnitt) verdienen und davon auch ne Menge wegsparen/investieren.
    Das mag vielleicht sicher nur eine Minderheit der Bevölkerung sein, aber die sind hochmotiviert (muss man auch sein um das konsequent durchziehen zu können) und haben daher eher weniger Verständnis für die "Ausreden" der breiten Masse, dh. sie beschäftigen sich eher positiver mit Beispielen, wie das zu schaffen ist, anstatt negativ nur einem defiätistischen Pessimismus stattzugeben, der sich nur darum dreht warum das nicht zu schaffen ist.
    Am Ende spielt da halt auch der Grundgegensatz zwischen der Adressierung "Alle und Jeder" mit rein. Klar werden auch nicht alle sowas schaffen, aber das heißt auch nicht dass es keiner schaffen würde. Jeder kann und muss in seiner individuellen Situation, Ansprüchen und Bedürfnissen sich seiner Möglichkeiten bewusst werden.
    Und es kommt halt drauf an, wie man sich selbst und seine eigene Kraft einschätzt (da wären wir auch wieder wie oben beim FU-Prinzip).
    Glaube ich, dass ich meine eigene Situation durch eigenes Handeln selbst verbessern kann, oder sehe ich mich eher mir als Getriebener äusserer Umstände?
    Auch wenn mir das ganze Tschakka-Motivationsgeträllere auch manchmal zu übertrieben ist, muss man schon sagen dass da was dran ist, insofern denn wie heißt es ja auch so schön - wer nicht mal daran glaubt, dass er selbst was verändern kann, der hat schon von Anfang an gleich verloren.
    Wenn ich mal kurz über den Kommentarbereich des Artikels drüberlinze (da wäre auch deine Kritik besser aufgehoben, so kann dir der Autor direkt antworten, anstatt hier eine Sekundärdiskussion zu führen), sind die meisten Reaktionen ja positiv - das heißt also es gibt genug Leute die sich davon angesprochen fühlen, die genauso denken und die das als Motivation und Bestätigung für ihren eingeschlagenen Weg empfinden. Das ist also die Zielgruppe, und für die mag auch alles stimmen was da gesagt wurde.
    Und natürlich gibt es auch ein paar andere Leute, die mit "aber..."-Mäkeln einwenden, warum das garnicht geht. Für die mag das also nicht stimmen. Beides gleichzeitig ist möglich, da Menschen eben unterschiedlich sind.
    Auch soll man sich natürlich bei der Zielsetzung nicht dadurch entmutigen lassen, dass alle scheinbar nur von der "großen" finanziellen Unabhängigkeit schreiben. Nur weil man selbst wohl nie die fette Mille erreichen wird, heißt das ja nicht, dass das ganze Sparen und Investieren ansonsten gleich ganz sinnlos ist. Auch wenn am Ende vielleicht "nur" eine niedrigere dreistellige "Zusatzrente" o.ä. aus dem Depot dabei rauskommt, ist das immer noch besser als garnichts. :-)


Dummerchen sagt am 19. Mai 2018

Hallo Max,
der Arero hat sich zwar etwas in seiner Replikationsmethodik geändert (er swapped nicht mehr sondern (teil?)repliziert, der Grundtenor ändert sich aber nicht ggü 2014:

https://www.finanzwesir.com/blog/arero-weltfonds

Mir persönlich wäre die Gewichtung zu starr und Rohstoffe bräuchte ich auch nicht, aber das muss ja jeder selbst entscheiden - in diesem Fall Du.

Liebe Grüße
Dummerchen


Anton sagt am 19. Mai 2018

@Max

Der ARERO ist eine gute und kostengünstige Lösung für Leute, die sich nicht selbst ein Weltportfolio zusammenbauen wollen (und die die Zeit lieber mit interessanten Dingen verbringen wollen). Ein schlechtes Gewissen brauchst du bestimmt nicht zu haben. Aus meiner Sicht ist der ARERO eine feine Sache.


Anton sagt am 20. Mai 2018

@Max

Ein gutes Produkt für ein Weltportfolio in einem einzigen ETF wird auch von ComStage angeboten:

https://www.comstage-etf.ch/SiteContent/51/1/2/817/79/ComStageVermgensstrategieETF701_FS_2017-11_CH.pdf

TER ist mit 0.49% gut, der ETF ist zudem sparplanfähig. Aus meiner Sicht eine feine Sache, wenn man sich nicht selbst um die Details kümmern will.


GiniKoeffizient sagt am 20. Mai 2018

@Max
Vanguard FTSE All-World UCITS ETF
ISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52


Venyo sagt am 20. Mai 2018

@Cinmod: Ich habe den Begriff nie als Arbeitgeberfeindlich verstanden. Es geht in dem originalen Film ja auch nicht um nie wieder arbeiten gehen, sondern darum nicht zu müssen. Darum im Zweifelsfall (!) "fuck you" sagen zu können.

Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht sehe dass grassierende Arbeitgeberfeindlichkeit in Deutschland so das Problem wäre. Wenn es das wäre, dann wären viel mehr Menschen Selbstständig oder würden eigene Unternehmen gründen....

@Max: Wenn du die 10 Sekunden genutzt hättest bei google "Finanzwesir ARERO" einzugeben statt hier zu schreiben, dann hättest du festgestellt, dass es schon einen Artikel dazu gibt: https://www.finanzwesir.com/blog/arero-weltfonds

Fazit: Kann man machen - man braucht auch kein schlechtes Gewissen haben. Je nach Situation/Vorlieben/Zielen ist ein Welt-ETF/Portfolio aber immer noch besser.


Hanseat sagt am 20. Mai 2018

@Max
Pauschale Empfehlungen lassen sich immer schlecht aussprechen, da es bei finanziellen Entscheidungen immer eine sehr individuelle Abwägung ist, was genau zu einem passt.
Letztlich liegen zwischen beiden nur noch Nuancen, da die wichtigste Entscheidung (nämlich der Entscheidung zur passiven Strategie) schon mal gefallen ist.
Beim ARERO bist du auf jeden Fall breiter aufgestellt und sparst dir das regelmäßige Rebalancing. Auf der Gegenseite hast du dabei aber eine festgelegte Asset Verteilung, die man nicht beeinflussen kann und in der Regel etwas höhere laufende Kosten.
Wenn dies zu einem persönlich passt, kann man den schon ohne schlechtes Gewissen kaufen. Zumal du davon sprichst nur ein Produkt besparen zu wollen, hättest du damit die eierlegende Wollmilchsau.

Die Alternative (bei der du den Renten und Rohstoff Anteil selbst nach Belieben dazu mischen kannst) wäre der MSCI ACWI oder FTSE all world. Aber das ist dir sicher bekannt.


Eintracht Frankfurt Pokalsieger 2018 sagt am 20. Mai 2018

@Max

Das kannst nur alleine Du für Dich und Deine speziellen Bedürfnisse beantworten.


Leser sagt am 22. Mai 2018

@Max

Wenn du Rohstoffe und (trotz des langen Zeitrahmens) Anleihen/Renten im Mix haben möchtest, kannst du den Arero nehmen. Möchtest du keine Rohstoffe und/oder Anleihen/Renten, dann nicht.


Flachspielenhochgewinnen sagt am 22. Mai 2018

Ich fahre mit einer Kombi aus MSCI world und EM seit 10 Jahren sehr gut (70/30).
Wem dies zu "dollarlastig" ist, kann auch EuroStoxx einstreuen. Der Anteil ginge dann zu Lasten des MSCI world.
Auf ein wenig timing verzichte ich trotz meines ansonsten passiven Ansatz nicht. Es geht um die die Realsierung des Sparerfreibetrags (800/1600 verheiratet).
Dies lohnt aber erst bei einem "mittelgroßen" Depot (am Jahresende hochrechnen). Es geht schlicht darum zu verkaufen und direkt eine Kauforder zu setzen.
Diese sollte ca. 0,5 % unter dem Verkaufskurs liegen. Dann hätte man auch die Transaktionskosten wieder drin. Aber auch hier sollte man seine eigenen Kosten zum Maßstab machen. Bei online Depots sollten diese deutlich unter 0,5 % für zwei Transaktionen liegen.


Maschinist sagt am 22. Mai 2018

Hi Cinmod, ich habe den Begriff auf meiner Seite nicht benutzt. Der Finanzwesir ist schuld ;-)

Hi Leser.
Natuerlich sind 1.307 Euro weit ueber der aktuellen monatlichen Sparquote fuer Familien. Wenn das nicht so waere, waeren dieser und die meisten anderen Finanzblogs ueberfluessig.
PS: Durchschnitt versus Median Googeln.
Ich rechne mit Durchschnittseinkommen, nicht mit Medianeinkommen.


Drusimir sagt am 23. Mai 2018

Ich finde es auch gewagt, der Familie mit zwei kleinen Kindern in in der selbstbewohnten Immobilie zu maximal 10.000 Notgroschen auf dem Tagesgeldkonzo zu raten und sonst nichts weiter in RK1 zu stecken. Klar, kann man für die neue Heizung auch Aktien verkaufen - nur blöd, wenn gerade der Markt schwächelt...

+1!


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