12. Juli 2019


Das Ziel: Nicht arm sterben!

Altersvorsorge mit ETFs: Einfacher als gedacht. Es geht um die "beste Rendite pro Zeiteinheit" und die Frage: Was kann ich realistisch von der ETF-Strategie erwarten?
Der erste Teil meines Vortrag auf der Invest im April 2019.

(awa)

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Kommentare

ChrisS sagt am 12. Juli 2019

Hallo Albert,

musste zuerst aufgrund ähnlicher Thematik und Wortwahl ("welche Rendite kann ein ETF-Depot liefern", "nicht arm sterben", etc.) vor allem an diesen kürzlich veröffentlichten Artikel von dir denken:

https://www.finanzwesir.com/blog/etf-rendite-inflation

Ist das auch so im wesentlichen das, worum es im Rest des Vortrags geht?


Frank the Tank sagt am 13. Juli 2019

Ich bin seit mittlerweile mehreren Jahren tatsächlich mit einem ETF unterwegs und habe auch schon eine kleine Summe angespart (niedriger sechstelliger Betrag). Es gibt aber einen Punkt auf den ich noch keine Antwort habe:
Blasenbildung.
Nehmen wir mal an ein Land erreicht plötzlich viel Marktkapitalisierung und somit einen hohen Anteil am ETF und bricht dann zusammen.
Bin ich dann nicht mit mehreren regionalen ETFs besser dran, die ich nach etwas anderem als Marktkapitalisierung gewichte (z.B. BIP)? Das doofe ist, das mein Kopf sagt, dass ich rechte habe, mir die "ein ETF Lösung" aber zu gut gefällt und ich hoffe das ich was übersehen. ;)


Finanzwesir sagt am 17. Juli 2019

Hallo ChrisS,
ja, dieser Vortrag fasst in gut 30 Minuten meine Erkenntnisse aus 15 Jahren Anlegerleben und gut 5 Jahren Bloggen zussammen.

Mach! es! einfacher!

Das ist die Botschaft mit ein bisschen Humor als Zuckerguß garniert.

Gruß
Finanzwesir


Finanzwesir sagt am 17. Juli 2019

Hallo Frank,
ganz konkret: Wie soll das gehen mit der Länderblasenbildung? Welches Land soll denn auf einmal binnen 5 Jahren (Blase muss ja aufgebaut werden) so abrocken? Und warum?
Es ist doch eher umgekehrt: Der USA geht plötzlich die Luft aus und die 50%, die die USA haben, gehen schlagartig auf 10% zurück. Im Vergleich zu den USA sind alle anderen Länder doch eh nur in homöopathischen Dosen im ACWI oder im World enthalten. :-) Damit wären wir bei der politischen Diskussion Pro-und-contra-USA. ;-)

Konkret zu Deiner Frage: Wenn so ein Szenario entritt, dann bist Du mit einer alternativen Gewichtung besser dran, sonst nicht.
Wie vorgehen?

  1. Schätze ein: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Szenarios?
  2. Schätze ein: Wie hoch ist das Risiko (Renditeverlust) des Szenarios?

Ist das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Schwere des Verlusts so hoch, dass Du aktiv werden willst?

Gruß
Finanzwesir

PS: Du stehst gerade vor einer weiteren Manifestation des Börsendilemmas: Bezahlt wird nur für den Kontrollverlust.


BigMac sagt am 17. Juli 2019

@Frank: Im MSCI AC World IMI - dem "breitesten" Index - sind aktuell zu fast 55% Aktien aus den USA. Ich denke, wir sind uns einig: "Das ist viel!". Beantworte dir jetzt selber mal drei Fragen:

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass die USA als Wirtschaftsmacht zusammenbricht?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass die USA als Wirtschaftsmacht zusammenbricht, das aber andere Länder nicht tangiert?
  • Was würde mit den Volkswirtschaften der anderen Länder - und damit mit den Aktien der Unternehmen - passieren, wenn die USA als Wirtschaftsmacht zusammenbricht?

Danach wirst du dir deine Frage vermutlich beantworten können. Ich glaube, dass die Größe eher eine Stärke ist, als ein Risiko - aber keine Garantie. Deshalb ist "etwas" Diversifizierung schon hilfreich.


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