09. Oktober 2017


Podcast: Robo-Advisors – Der Finanzwesir rockt, Folge 46

Robo-Advisor, ein Begriff so trennscharf und exakt wie "Auto". Hinter dem Begriff Robo-Advisor verbirgt sich ein buntes Angebot. Manche Angebote sind vollständig automatisiert, andere begreifen sich als "die perfekte Symbiose aus Mensch und Maschine". Fast alle setzen auf ETFs als Komponenten. Aber manche Anbieter wie Fintego sind vollkommen passiv und rebalancen nur regelmäßig. Andere wie Scalable oder Liquid sind stolz auf ihr aktives Management und versuchen, ihren Vergleichsindex zu schlagen.
Auch rechtlich unterscheiden sich die Anbieter erheblich. Unter den mittlerweile 31 Robos gibt es

  • Finanzanlagenvermittler nach § 34f Absatz 1 der Gewerbeordnung (der Robo macht Ihnen einen Vorschlag, Sie entscheiden),
  • von der BaFin lizenzierte Vermögensverwalter gemäß § 32 Kreditwesengesetz (Sie geben dem Robo Ihr Geld, der Robo entscheidet).

Das bedeutet: Erst mal klären, mit wem man es zu tun hat.

Wir sezieren im Podcast die Kosten der Robos und schauen uns die Renditen an. Die meisten Robos sind noch sehr jung – kaum dem Windelalter entwachsen. Wer erst seit 2014 auf dem Markt ist, hat natürlich noch keinen zehnjährigen Track Record vorzuweisen, den man eigentlich für eine seriöse Beurteilung braucht.
Die Renditespreizung der 2016er Performance ist deshalb mit Vorsicht zu genießen. 2020 kann das Ranking schon wieder ganz anders aussehen.

Kategorie Sieger Verlierer
Geringes Risiko Vaamo: 6,9 % Quirion: 1,8 %
Mittleres Risiko VisualVest: 10,4 % fintego: 3,8 %
Hohes Risiko Ginmon: 14,3 % Scalable Capital: 5,8 %

Quelle: Robo-Advisor: Zeit für den Performance-Check

Wir diskutieren auch Alternativen wie den Vermögensstrategie-ETF von Comstage und den Arero-Fonds. Beide sind eine Art Proto-Robo. Noch nicht ganz Robo-Advisor, aber auch nicht mehr 100 % Affe.

Dafür und dagegen

Wir beleuchten die ganzen Vorteile der Anbieter, fragen dann aber ganz ketzerisch: "Sind das nicht bloß alles aufgemotzte Dachfonds?"
Was uns ein wenig Sorge bereitet: Bis jetzt haben die Anbieter nur Peanuts eingesammelt. Die 31 Robos verwalten rund 850 Millionen Euro. Das Zinsportal Weltsparen alleine kommt auf vier Milliarden Euro Anlegergelder. Zinspilot als Nummer zwei schmeißt noch einmal 2 Milliarden an Kundengeldern in den Pott. Das ist das Siebenfache von dem, was die Robos bis jetzt einwerben konnten.
Robo-Advisory ist – genau wie das ETF-Business – ein Skalengeschäft. Wer in den nächsten 5 Jahren nicht mindestens 500 Millionen einsammeln kann, wird auf der Strecke bleiben. So meine Vermutung.

Fazit

  1. Drum prüfe, wer sich bindet. Ist mein Wunsch-Robo ein Fondsvermittler oder ein Vermögensverwalter? Arbeitet er aktiv oder passiv? Investify mit seinen Sektorwetten und Liquid mit seinem Family-Office-Ansatz sind schon sehr nah an der klassischen aktiven Privatbank-Vermögensverwaltung. Kostengünstiger halt, weil sie auf ETFs statt auf aktive Fonds mit einer Kostenquote von 2 % setzen.
  2. Rechtfertigt die gebotene Leistung die Kosten? Je nach Anbieter und Depotgröße werden zwischen 0,25 % und 1,5 % des Vermögens als Gebühr erhoben. Dazu kommen noch die ETF-Kosten, die im Schnitt bei 0,25 % liegen.
  3. Glaube ich daran, dass mein Robo die Konsolidierungswelle überstehen wird?
  4. Die berüchtigte Frage nach dem Mehrwert: Was genau hält mich davon ab, die Sache selbst in die Hand zu nehmen? Und: Ist ein Robo wirklich in der Lage, diese Defizite auszugleichen?

Sie finden den Podcast auf folgenden Plattformen:

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Kommentare

ChrisS sagt am 09. Oktober 2017

Hallo Ihr beiden,
passend zum Podcast würde ich nochmal diese Artikelserie als Lektüre empfehlen
https://www.it-finanzmagazin.de/robo-advice-quo-vadis-%E2%80%91-teil-1-die-idee-das-potential-und-die-staerkenschwaechen-von-robo-advice-29373/
Hatte ich vor einiger Zeit schonmal unter einem anderen Artikel über Robos gepostet, ist aber etwas untergegangen. Besonders Teil 2 (wo es um die deutschlandspezifischen Hemm- und Hindernisse geht) und Teil 3 (Einschätzung der Kostenstrukturen und für die Anbieter erzielbaren Gewinne) sind sehr interessant.

Ansonsten, zum Thema Robo-Advice allgemein nochmal, haja da haben wir uns schon unter früheren Kommentaren eigentlich alles wesentliche dazu gesagt, bzw ist auch im Podcast eigentlich nur nochmal wiederholt worden, bleibt also nicht viel zur Ergänzung übrig.

Über den Arero könnte man vielleicht noch die pedantische Anmerkung machen, dass er eigentlich kein "Dachfonds" (im strengen Sinne von "Fonds, der in andere Fonds investiert", wie der Comstage VS, oder der nicht erwähnte db-x Portfolio TR) ist, sondern die beinhalteten Sub-Indizes (MSCI Europe, America, Emerging, usw...) in vorgegebener Gewichtung zu einem neuen Ober-Index ("Arero Weltstrategie") zusammenfasst und schließlich diesen per Swap abbildet.
Aber haja, das Prinzip ist funktional ähnlich und kommt am Ende auf die gleiche Wirkung hinaus.

Beim Vergleich "Sind Robos eigentlich nur verkappte Dachfonds?" könnte man vielleicht noch erwähnen dass bei allen Ähnlichkeiten die Robos zumindest auch noch einen größeren Grad an "Individualisierung" bieten.
Das kommt ja beim Onboarding-Prozess nach den gegebenen Parametern zur persönlichen Risikotoleranz/tragfähigkeit dabei immer raus (also das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche: "chancenbereitere" Anleger bekommen einen höheren Aktienanteil empfohlen, und "sicherheitsbedürftigere" Anleger eben mehr Anleihen ins Portfolio, kennt man ja). Je nach Anbieter gibt es da 3, 5, 10 oder mehr als 20 abgestufte Kategorien.
Im Gegensatz dazu sind die Dachfonds eigentlich nur "one-size-fits-all", also zB die Aktien/Anleihen-Verteilung (und damit auch das Risiko/Rendite-Profil) ist fest vorgegeben und kann vom Anleger nicht weiter beeinflusst werden (ausser natürlich man sucht sich eh schon selbst am Anfang gleich aus den vielen verschiedenen Dach/Mischfonds passend welche mit offensiveren oder konservativeren Pofil raus, aber da sind wir ja wieder beim alten "Henne-Ei-Problem" : ein Anleger der schon genug weiß um das allein zu schaffen, der weiß eigentlich auch genug um auf Dach/Mischfonds erst garnicht angewiesen zu sein).


Smartinvestor sagt am 12. Oktober 2017

Wenn man weiß, wie wenig Aufwand das Management eines relativ "passiven" ETF Depots selbst bei Verwendung eines renditeoptimierten Rebalancingansatzes macht (bei mir 1-2 h p.a.), sind durchschnittliche Gebühren von 0,5-1,0% p.a. m.E. sehr sehr leicht verdientes Geld oder der reine Wucher, je nachdem, wie herum man das betrachtet.

Stärker "aktive" Ansätze würden da schon mehr Sinn machen, vorausgesetzt, die bringen nachhaltig signifikante Überrendite. Aber das kann man leider erst mit einem ausreichend langen Trackrecord von vielen Jahren bewerten. Und warum sollen das mit einem long-only Ansatz mit lapidaren ETFs gerade jetzt "aktive" long-only Robo Advisor mit rudimentärer Ausstattung schaffen, wo das heutzutage bei den hocheffizienten Märkten nachweislich kein einziger "aktiver" long-only Fondsmanager von Publikumsfond schafft.

Anders sieht das bei "Liquid Alternatives" (LA) aus, wenn "the best of the best" ausgewählt werden, bei denen diese nachhaltig signifikante Überrendite (alpha) schon mit realen Trackrecords nachgewiesen wurde:

"For example, although the author points out that the respective category alphas are negative, he also shows that there is a sizable minority of funds with positive alphas over the time periods observed. Thus, manager and strategy selection is important when allocating to these strategies."

Quelle: "The Cross-Section of Liquid Absolute Return Funds (Digest Summary)", Joachim Klement, CFA, 2015
http://www.cfapubs.org/doi/full/10.2469/dig.v46.n6.7

Da diese Auswahl für den Kleinanleger der Suche nach der "Nadel im Heuhaufen" gleichkommt und er kaum an institutionelle Fonds kommt, wäre solch eine Dienstleistung plus deren für den Anleger vorteilhafte Integration in ein ETF-Depot vielleicht eine Daseinsberechtigung für diese Robo Advisors, vorausgesetzt die bringen diese Kompetenz mit und neutralisieren die damit erzielte Überrendite nicht gleich wieder mit unangemessenen Gebühren. Weiß jemand, ob es solche spezialisierten Robos gibt?


ChrisS sagt am 12. Oktober 2017

@ Smartinvestor

"Weiß jemand, ob es solche spezialisierten Robos gibt?"

Zumindest für den deutschsprachigen Raum ist mir sowas fortgeschrittenes noch nicht begegnet, da beschränken sich die allermeisten Anbieter auf relativ simple passive ETF-Musterportfolios, long only und buy&hold.
Liegt ja auch zum großen Teil daran, dass dies halt am einfachsten (also mit dem geringsten Aufwand für die Anbieter) umzusetzen ist, und sich am leichtesten bei der Kundenmasse verkaufen lässt, da es eben auch am wenigsten erklärungsbedürftig ist.
Ich denke aber das wird mit der Zeit auch immer mehr kommen, wenn sich die Anbieter immer weiter hinaus weg von den "langweiligen" Musterportfolio-Robos der "ersten Generation" absetzen und mit eigenen Spezialstrategien ausdifferenzieren wollen.

Was den Einsatz von "Alternativen" Fonds angeht, gibt es zumindest den Robo "Liqid" (ja, der mit dem sechstelligen Eintrittsgeld, vom HQ Trust Family Office), welcher in seiner "Liqid Select" -Angebotsvariante zum einen auch mit einer Allokation in "alternative" Fonds (Absolute Return, L/S, Private Equity etc. , und das ganze halt mit institutionellen Tranchen) arbeitet und zum anderen auch allgemein das Portfolio nicht nur passiv b&h liegen lässt, sondern aktiv-taktisch vom Management-Team situativ umschichtet/handelt und zusätzlich Derivate einsetzen kann. Das ganze kostet dann natürlich aber auch nochmal extra.
https://www.liqid.de/de/details/anlagestrategien?portfoliotab=liqid_select
Ich bin da zwar von Natur her etwas skeptisch, was die mehrwert-schaffenden Überfähigkeiten jedwedes Managements angeht, bzw habe auch von meiner Erfahrung her kein Bedürfnis, mein Portfolio noch fremdverwalten lassen zu müssen, aber du kannst da ja mal schauen ob du da was siehst, was deinen Vorstellungen schon mehr entgegen kommt.

Ansonsten gibt es darüber hinaus auch noch einige kleine Anbieter, die tatsächlich so richtiges automatisiertes Algo-Trading anbieten, Bots und Managed Accounts, usw. Da das aber alles mehr oder weniger aus dem Dunstkreis der "Trading-Szene" reingeht, habe ich mich noch nicht allzu sehr damit beschäftigt wie seriös das alles zu nehmen ist.


chaostrader sagt am 13. Oktober 2017

Bin zufällig mal auf einen Anbieter gestossen, der sich myPension nennt (gibt sicherlich noch weitere, die ähnliches machen). ETFs von Vanguard mit flexiblen Sparplan, Einmaleinzahlungen und Entnahme sind auch möglich. Gebühren natürlich vorhanden, gehen wir mal von 0,8% aus, allerdings versprechen sie steuerliche Vorteile:

" In der von myPension angebotenen Altersvorsorge werden Kapitalerträge in der Ansparphase nicht versteuert. Die normalerweise auf Kapitalerträge fällige Abgeltungsteuer von 25 % (plus Soli und ggf. KeSt) sparen Sie sich. Erst ab Renteneintritt werden Ihre Erträge versteuert.
Wenn Sie sich für eine Kapitalauszahlung entscheiden, werden die aufgelaufenen Erträge nur zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Voraussetzung ist, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre läuft und der Leistungsempfänger bei Auszahlung mindestens 62 Jahre alt ist. Wenn Sie sich für eine lebenslange monatliche Rentenauszahlung entscheiden, wird lediglich ein geringer Teil Ihrer Rente (zum Beispiel 17 % bei Rentenbeginn im Alter von 67 Jahren) als Ertrag mit Ihrem Einkommenssteuersatz versteuert.
Im Ergebnis werden die Kapitalerträge der Ansparphase gar nicht bzw. nur bei Auszahlung besteuert, erst nach Renteneintritt sind Erträge steuerpflichtig. "

Von angeblichen steuerlichen Vorteilen sollte man sich ja nicht blenden lassen, trotzdem klingt das erstmal nicht so schlecht.
Wenn Einzahlungen als Altersvorsorge gelten und damit wie das Riesterunheil begrenzt vor Zugriff von Dritten geschützt wären, so könnte man eine Anlage in sowas in Betracht ziehen. Hat jemand eine Meinung oder Erfahrungen dazu?


Smartinvestor sagt am 13. Oktober 2017

@ChrisS:
Vielen Dank für den Link. Wie du sagst, ist dieser Liquid Select dann gleich wieder ein teurer aktiver Vermögensverwalter, dem ich mich in keinem Fall ausliefern wollte, nicht aber ein rel. "passiver" transparenter Robo Advisor mit für Kleinanlager interessant erweitertem Anlageuniversum auf institutionelle Liquid Alternatives.
Schaun wir, was die Zukunft bringt. Vielleicht gibt es was ähnliches ja schon in den USA, die uns i.d.R. viele Jahre voraus sind.


BigMac sagt am 13. Oktober 2017

@chaostrader: Für mich liest sich das so, als ob es eine Kapital-Lebensversicherung ist, bei der man das eingezahlte Geld in ETF anlegt, die man selber auswählen kann. Das gibt es so auch von vielen bekannten Lebensversicherungen.
Gruß
BigMac


ChrisS sagt am 13. Oktober 2017

@ chaostrader

es gab auch hier schonmal einen Artikel über ein ähnliches Angebot von "fairr", den kannst du dir mal durchlesen falls du ihn noch nicht kennst https://www.finanzwesir.com/blog/fairr-riester
Da sich das Modell bei beiden Anbietern ja im allgemeinen, abseits von Details, im wesentlichen nicht besonders unterscheidet, denke ich gelten auch bei mypension die selben grundsätzlichen Punkte, die der Wesir in seinem alten Artikel dazu schon angesprochen hat, und in den Kommentaren noch vertieft wurden.
Deckt sich im wesentlichen auch mit meiner persönlichen Meinung, ich kann da nicht allzuviel neues beitragen da ich solche Produkte für mich selbst nicht besonders interessant finde.


ChrisS sagt am 13. Oktober 2017

@ Smartinvestor

Na wenn es dir eigentlich weniger um die (aktive/passive) Portfolio-Verwaltung drumherum geht, sondern eigentlich nur um den Zugang zu relativ günstigen Liquid-Alternatives Fonds, gibt es ja schon einige ETFs (natürlich hpts amerikanische), die über einfache Aktien-Indizierung hinausgehen und solche fortgeschritteneren Strategien aus dem Hedgefonds-Bereich betreiben wollen und damit in der Funktion eines (zu den klassischen Aktien/Anleihen unkorrelierten) diversifizierten Portfoliobaustein als weitere Renditequelle einnehmen können, zu einer Gebührenquote von 1% und weniger.
Die kannst du dann auch selbst in dein DIY-Portfolio aufnehmen und musst nicht erst den Umweg einer noch teureren Fremdverwaltung dafür gehen. Schau mal zB hier vorbei ob du für dich was interessanteres entdeckst.
http://etfdb.com/screener/#asset_class=alternatives
Daneben gibt es auch noch einige andere ETFs die die "ausgetretenen Pfade" etwas mehr verlassen und spezielleren Strategien folgen - ob, und wie gut, sie das nun langfristig auch wirklich schaffen, ist natürlich wie immer am Anfang schwer zu bewerten und muss jeder selber drüber entscheiden, wo er da Mehrwert erwartet und wo nicht.


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